WM & EM News

Die EM 2021 ist das nächste Fußball Großereignis, auf das sich die Fans freuen dürfen. Die EURO in 12 Ländern sollte eigentlich bereits im Sommer 2020 ausgetragen werden, musste aber aufgrund der Corona-Krise um ein Jahr verschoben werden. Hier findet ihr News und aktuelle Berichte zum Turnier und der Qualifikation.

Robert Lewandowski ist Weltfußballer des Jahres 2020

Nur einmal konnte seit 2008 ein anderer die Wahl zum Weltfußballer des Jahres neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo gewinnen. Jetzt kommt 2020 ein weiterer dazu. Robert Lewandowski ist Weltfußballer des Jahres 2020. 2018 gelang dieses Kunststück Luka Modric, ansonsten gewann 6 Mal Lionel Messi und 5 Mal Cristiano Ronaldo.

Aufgrund der Leistungen im krisengebeutelten Jahr 2020 muss man aber ganz klar sagen, dass es niemand mehr verdient hätte zu gewinnen, als der polnische Star-Stürmer vom FC Bayern München. Mit seinem Verein gewann er nicht nur die deutsche Bundesliga, den DFB-Pokal und die Champions League, sondern wurde auch in jedem dieser Bewerbe Torschützenkönig.

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Bewegungen der Weltrangliste 2020: Belgien & Ungarn top

Das Kalenderjahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Das Fußball-Länderspiel-Jahr ist bereits beendet und kann mit dem Fazit „Belgien und Ungarn sehr gut“ bilanziert werden. Die Spielzeit geht aufgrund der weltweiten Pandemie als sehr speziell in die Geschichte ein. Nicht nur musste die EM 2021 und auch das südamerikanische Pendant, die Copa America 2021 verschoben werden, sondern auch zahlreiche weitere internationale Spiele.

Die Folge daraus sind die wenigsten Länderspiele seit 1987 und nur rund ein Drittel der Spiele von 2019 (1082 vs. 352). Trotzdem kam es zu einigen Bewegungen in der FIFA-Weltrangliste. Was hat sich in den Top-5 getan? Wer schaffte den größten Aufstieg?

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Entlassung: Queiroz nicht mehr Trainer von Kolumbien

Carlos Queiroz muss seine Koffer als Teamchef von Kolumbien packen. Grund dafür sind die schlechten Leistungen in der WM 2022 Qualifikation. Dort liegt Kolumbien aktuell nur auf Tabellenplatz 7 von 10, womit man sich nicht für die Weltmeisterschaft in Qatar qualifizieren würde. Für eine Fußball-Nation wie Kolumbien wäre das absolut undenkbar und inakzeptabel.

Nach vier gespielten Spielen in der WM Quali zieht der kolumbianische Fußballverband nun die Reißleine. Und hofft auf bessere Ergebnisse in den ausstehenden 14 Partien. Ob tatsächlich Queiroz der Grund für die durchschnittlichen Ergebnisse Kolumbiens war, wird sich erst nach der Qualifikation oder auch bei der Copa America 2021 zeigen.

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Corona-Chaos bei Norwegen

Mit neun Punkten aus den ersten vier Spielen führte die norwegische Nationalmannschaft die Gruppe B1 der Nations League 2020/2021 vor dem Wochenende und hatte gute Chancen, den Aufstieg in die oberste Division zu schaffen und sich zugleich eine zweite Chance auf die Teilnahme an der WM 2022 für den Fall des Scheiterns in der normalen WM-Qualifikation 2022 zu sichern.

Ein positiver Coronatest von Omar Elabdellaoui (Galatasaray Istanbul) am Freitag hat dann aber alles verändert, sodass Norwegen nun auch Gefahr läuft, bei der Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen in einen ungünstigeren Topf abzurutschen.

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Englands Aufgebot für den Nations League Abschluss

Der Start nach knapp zehn Monaten Corona-Pause ist für die englische Nationalmannschaft nur bedingt nach Plan verlaufen. Im September holten die Three Lions zum Auftakt der UEFA Nations League in Island (1:0) und in Dänemark (0:0) zwar vier Punkte, ließen spielerisch aber einige Wünsche offen. Im Oktober folgte auf einen 3:0-Testspielsieg gegen Wales dann zwar in der Nations League auch ein 2:1-Erfolg über Belgien, doch dafür unterlag die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate überraschend Dänemark zu Hause mit 0:1.

Nach einem Testspiel gegen Irland (12. November) geht es für England nun am 15. November in Belgien und drei Tage später gegen Island um den Gruppensieg und den Aufstieg ins Nations League Final Four, der aber nur noch möglich ist, wenn das aktuell punktgleiche Dänemark in seinen Partien gegen die gleichen Gegner Federn lässt.

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Jonas Hofmann hofft auf die EM 2021 mit Deutschland

Dass sich die UEFA entschieden hat, nach der coronabedingte Absetzung aller Partien in den ersten acht Monaten des Jahres für die drei Länderspielperioden im September, Oktober und November jeweils drei Begegnungen zu ermöglichen, stieß im Lager der Vereine auf nicht wenig Kritik. Die meisten Nationaltrainer allerdings reagierten auf die erhöhte Belastung mit der Nominierung eines deutlich größeren Kaders, der auch dem einen oder anderen Akteur die Chance gab, erstmals in der Nationalmannschaft hineinzuschnuppern.

So kamen beim 3:3 der deutschen Nationalmannschaft am 7. Oktober im Freundschaftsspiel gegen die Türkei mit Florian Neuhaus und Jonas Hofmann neben Mahmoud Dahoud (Borussia Dortmund) gleich zwei Profis von Borussia Mönchengladbach zu ihrem Debüt im DFB-Trikot. Während Neuhaus sogar von Beginn an ran durfte, wurde Hofmann wie auch der ehemalige Gladbacher Dahoud von Bundestrainer Joachim Löw im Laufe der zweiten Halbzeit aufs Feld geschickt.

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Positiver Corona-Test bei Emre Can

Mit seinen Einsätzen in den drei Länderspielen im Oktober dürfte Emre Can nur bedingt zufrieden gewesen sein. Der Profi von Borussia Dortmund durfte zwar im Testspiel gegen die Türkei (3:3) über die vollen 90 Minuten ran, doch in den beiden Pflichtspielen in der Nations League in der Ukraine (2:1) und gegen die Schweiz reichte es jeweils nur zu Kurzeinsätzen in der Endphase.

Dass gegen die Türkei letztlich nur eine B-Elf auflief, Bundestrainer Joachim Löw in der Nations League aber zumindest weitgehend seine bestmögliche Mannschaft auf den Platz schickte, verdeutlicht Cans eher überschaubaren Stellenwert im deutschen Nationaltrikot. Weder im zentralen Mittelfeld noch in der Abwehrreihe, in der der gebürtige Frankfurter beim BVB immer häufiger eingesetzt wird, ist Can erste Wahl.

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Kreuzbandverletzung: van Dijk fällt länger aus

Mit einer 0:1-Niederlage im Testspiel gegen Mexiko sowie den beiden Unentschieden in der Nations League in Bosnien-Herzegowina (0:0) und in Italien (1:1) ist der Einstand von Frank de Boer als neuer Nationaltrainer der Niederlande eher durchwachsen verlaufen.

Und nun muss der einstige Weltklasse-Verteidiger auch noch eine personelle Hiobsbotschaft wegstecken, die nicht nur Auswirkungen auf die letzten Länderspiele des Jahres im November hat, sondern womöglich auch auf die Europameisterschaft 2021.

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Gedankenspiele der FIFA: Weltmeisterschaft künftig alle zwei Jahre?

Nach über neunmonatiger Corona-Pause, während der nicht zuletzt aufgrund wirtschaftlicher Nöte vieler Vereine dem Klubfußball Priorität eingeräumt wurde, haben sich Anfang September die Nationalmannschaften zurückgemeldet und bestreiten nun in diesen Tagen während der zweiten von drei Länderspielperioden bis Jahresende überwiegend drei Länderspiele.

Daran, dass die großen Nationen neben den Pflichtspielen in der Nations League auch aus wirtschaftlichen Gründen noch Freundschaftsspiele absolviert haben, deren sportlicher Wert sich aufgrund von häufig nur aufgebotenen B-Teams eher im überschaubaren Bereich bewegt hat, entzündete sich indes jede Menge Kritik.

Derlei Spiele sind Kritikern, für die das mit Blick auf zurückgehende Einschaltquoten schwindende Interesse an Länderspielen natürlich Futter ist, schon länger ein Dorn im Auge. Offenbar auch den Verantwortlichen bei der FIFA, denn offenbar gibt es beim Weltverband Überlegungen, den Terminkalender für Nationalmannschaften wieder einmal zu reformieren.

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Neuer Fehltritt mehrerer englischer Teamspieler

Gleich drei Heimspiele hat die englische Nationalmannschaft in den kommenden Tagen vor der Brust, in denen es das Team von Trainer Gareth Southgate besser machen will als Anfang September bei den zwar defensiv stabilen, insgesamt aber eher überschaubaren Auftritten in Island (1:0) und Dänemark (0:0). Los geht es am Donnerstag mit einem internationalen Freundschaftsspiel gegen Wales, ehe dann in der UEFA Nations League gegen Belgien und Dänemark zwei durchaus fordernde Aufgaben warten.

Aktuell aber sieht es so aus, als könnte der Fokus zunächst nicht auf die sportliche Aspekte gerichtet werden. Denn wie schon mehrfach in den vergangenen Monaten sorgt wieder ein disziplinarischer Fehltritt von englischen Nationalspielern für Aufregung.

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