WM & EM News

Die EM 2020 ist das nächste Fußball Großereignis, auf das sich die Fans freuen dürfen. Bis zur Endrunde ist es jedoch ein langer Weg, hier findet ihr News und aktuelle Berichte zum Turnier und der Qualifikation. Welche Teams schaffen den Sprung zur Europameisterschaft 2020?

Stefan Kuntz dämpft die Erwartungen und lobt Lukas Nmecha

Am vergangenen Wochenende fungierte Stefan Kuntz bei der Auslosung der zweiten Runde des DFB-Pokals als Glücksfee und zeichnete für einige interessante Paarungen wie allen voran das Duell Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach verantwortlich. Schon in Kürze ist der Europameister von 1996 dann wieder in seiner eigentlichen Funktion als Trainer der U21-Nationalmannschaft gefordert.

Nachdem der alten U21 trotz der erfolgreichen Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio aufgrund der Niederlage im Finale der U21-Europameisterschaft 2019 gegen Spanien (1:2) die Krönung versagt geblieben ist, steht die neue Generation in den Startlöchern. Am 5. September trifft die neue U21 zunächst in einem Freundschaftsspiel in Zwickau auf Griechenland, ehe es fünf Tage später schon mit der Qualifikation für die Europameisterschaft 2021 ernst wird. Zum Auftakt der Qualifikation gastiert Deutschland in Wales.

Nur vier EM-Teilnehmer weiter dabei

Noch hat Trainer Kuntz seinen Kader nicht benannt, doch klar ist, dass aus der alten U21 mit Torhüter Markus Schubert (FC Schalke 04), Arne Maier (Hertha BSC), Johannes Eggestein (Werder Bremen) und Lukas Nmecha (VfL Wolfsburg) nur noch vier Akteure weiterhin spielberechtigt sind. Am ersten Spieltag der Bundesliga kamen neben Eggestein und Nmecha mit Dennis Geiger (TSG 1899 Hoffenheim) und Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) zudem nur zwei Spieler zum Einsatz, die künftig für die U21 auflaufen dürfen. Kai Havertz dürfte das zwar auch, zählt aber längst zum Kreis der A-Nationalmannschaft und wird in der EM 2020 Qualifikation teilnehmen.

Auch im Wissen darum mahnte Kuntz nun im Interview mit “ran.de“ vor zu hohen Erwartungen und erinnerte an die Vergangenheit der nun geforderten Jahrgänge 1998 und jünger: „Es ist kein Geheimnis, dass jetzt die Jahrgänge kommen, die mit ihren DFB-Junioren-Nationalmannschaften in der Vergangenheit eher nicht so erfolgreich waren“, so Kuntz, der sich im Klaren darüber ist, dass die Erfolge der letzten Jahre mit dem EM-Titel 2017 und dem Finaleinzug 2019 nicht ohne Weiteres zu wiederholen sein werden.

Nichtsdestotrotz gibt es auch Hoffnungsträger. Allen voran der gerade auf Leihbasis von Manchester City zum VfL Wolfsburg gewechselte Nmecha, der vor seiner erst vor wenigen Monaten getroffenen Entscheidung für den DFB von der U16 bis zur U21 bereits 31 Junioren-Länderspiele für England bestritten hatte.

Kuntz sieht bei Nmecha noch Verbesserungsbedarf

Gegenüber dem “Kicker“ ließ Kuntz durchblicken, dem 20 Jahre alten Angreifer in der Bundesliga eine gute Rolle zuzutrauen. „Lukas ist ein absoluter Teamplayer. Er verfügt über eine sehr gute Physis, einen guten Abschluss. Wichtig ist, dass er nun schnell auf das physische Niveau der Bundesliga kommt“, so der 56 Jahre alte Fußball-Lehrer, der bei Nmecha noch beim Kopfballspiel und beim schwächeren linken Fußball Entwicklungspotential sieht.

Auf jeden Fall stellt Kuntz Nmecha in Aussicht, für die U21 wichtig zu werden: „Wenn Lukas seine Entwicklung in Wolfsburg fortsetzt, kann er auch bei uns eine feste Größe sein.“ Zunächst freilich muss sich der gebürtige Hamburger in Wolfsburg gegen durchaus starke Konkurrenten durchsetzen. Gelingt das, ist auch der Weg ins Deutschland Trikot in die U21-Stammelf frei.

Vahid Halilhodzic neuer Nationaltrainer von Marokko

Knapp einen Monat nach dem Rücktritt von Herve Renard im Anschluss an einen mit dem Achtelfinale-Aus gegen Außenseiter Benin enttäuschend verlaufenen Afrika-Cup hat die marokkanische Nationalmannschaft einen neuen Trainer. Im Rahmen einer Pressekonferenz gab der Fußballverband Marokkos (FRMF) die Verpflichtung von Vahid Halilhodzic bekannt, der seinerseits erst vor zwei Wochen sein Amt als Trainer des FC Nantes niedergelegt hatte.

Nach Differenzen mit Präsident Waldemar Kita, der zugleich Eigentümer des französischen Erstligisten ist, und dessen Sohn Franck hatte Halilhodzic eine Woche vor dem Start der Ligue 1 die Brocken hingeworfen. Den FC Nantes hatte der 67 Jahre alte Fußball-Lehrer erst im Oktober übernommen.

Zuvor war Halilhodzic nach der erfolgreichen Qualifikation für die WM 2018 in Russland überraschend zwei Monate vor Turnierbeginn als Coach der japanischen Nationalmannschaft entlassen worden. Der japanische Verband begründete die Entscheidung damals mit mangelnder Kommunikation und einem gestörten Vertrauensverhältnis zwischen dem Bosnier und seinen Spielern.

https://twitter.com/FRMFOFFICIEL/status/1162059453530877958

Renard hinterlässt große Fußstapfen

Auch wenn der Afrika-Cup, in den die Mannschaft um Superstar Hakim Ziyech (Ajax Amsterdam als Mitfavorit gestartet war, nicht nach Wunsch verlaufen ist, so tritt Halilhodzic dennoch in große Fußstapfen. Denn Vorgänger Renard hatte die Löwen vom Atlas während seiner 2016 begonnenen Amtszeit vom 81. Platz der FIFA-Weltrangliste auf Rang 45 und vor allem zur WM 2018 geführt. Dort kam Marokko zwar nicht über die Gruppenphase hinaus, hinterließ aber mit zum Teil begeisternden Offensivfußball einen bleibenden Eindruck.

Halilhodzic freilich kann auch eine Reihe von Erfolgen vorweisen, die teilweise auch in Zusammenhang mit dem Fußball in Nordafrika im Allgemeinen und in Marokko im Besonderen stehen. So gewann der frühere Torjäger mit dem marokkanischen Klub Raja Casablanca während seines einjährigen Engagements in der Saison 1997/98 die afrikanische Champions League. Darüber hinaus schaffte Halilhodzic sowohl mit der Elfenbeinküste als auch mit Algerien die Qualifikation für eine WM-Endrunde.

Während Halilhodzic vom Verband der Elfenbeinküste aber ähnlich wie in Japan wenige Monate vor der WM 2010 entlassen wurde, sorgte Algerien 2014 für Furore und hatte den späteren Weltmeister Deutschland im Achtelfinale am Rande der Niederlage. Erst in der Verlängerung musste sich Algerien der DFB-Elf damals mit 1:2 geschlagen geben.

Qualifikation zum Afrika-Cup 2021 als erste Aufgabe

Auf seiner vierten Station als Nationaltrainer will Halilhodzic natürlich seine Erfolge wiederholen und es zur WM-Endrunde schaffen, die 2022 in Katar stattfindet. Zuvor allerdings steht für Marokko die Qualifikation für den Afrika-Cup 2021 in Kamerun auf dem Programm. Dabei wird es nach einem Doppeltest im September und Oktober gegen Algerien im November ernst. In einer Vierergruppe mit Mauretanien, Burundi und der Zentralafrikanischen Republik startet die Auswahl Marokkos dann als klarer Favorit.

Parallel zur Qualifikation für den Afrika-Cup beginnt im März 2020 auch die bis November 2021 dauernde WM-Qualifikation. Marokko ist dabei automatisch für die zweite Runde qualifiziert, die erst nach den Erstrundenpartien im September ausgelost wird.

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Djibril Sow: Über die Bundesliga zum Stammplatz in der Nati?

Rund neun Millionen Euro Ablöse hat sich Eintracht Frankfurt die Verpflichtung von Djibril Sow kosten lassen, der in den vergangenen beiden Jahren mit den Young Boys Bern jeweils Schweizer Meister wurde. Für den mittlerweile 22 Jahre alten und damit noch immer jungen Mittelfeldspieler bedeutet die Eintracht bereits den zweiten Anlauf im deutschen Fußball.

Schon mit 18 Jahren verließ Sow seinen Heimatverein FC Zürich in der Hoffnung, bei Borussia Mönchengladbach auf großer Bühne Fuß zu fassen. Bei der Fohlen-Elf allerdings blieb dem in Zürich geborenen Schweizer mit senegalesischen Wurzeln der Durchbruch aber versagt. Vielmehr reichte es in zwei Jahren nur zu drei Kurzeinsätzen bei den Profis in der Bundesliga und im DFB-Pokal. Darüber hinaus kam Sow zwar einigermaßen regelmäßig in der zweiten Mannschaft der Borussia zum Zug, doch die Regionalliga West war für den Schweizer Junioren-Auswahlspieler natürlich nicht die Endstation Sehnsucht.

So entschied sich Sow 2017 zunächst einen Schritt zurück zu gehen, um dann in der Heimat bei den Young Boys Bern zu einem herausragenden Akteur der Super League zu avancieren, sich für die A-Nationalmannschaft und letztlich auch für ein Comeback in Deutschland zu empfehlen.

Verletzung nach wenigen Trainingseinheiten

Der Einstand in Frankfurt freilich hätte für Sow kaum unglücklicher verlaufen können. Gleich in einer seiner ersten Trainingseinheiten erlitt der zentrale Mittelfeldspieler nach offiziellen Angaben n einen “Einriss der Sehne des hinteren rechten Oberschenkelmuskels.“ Acht bis zehn Wochen Pause wurden Anfang Juli prognostiziert, sodass Sow wohl erst nach der Länderspielpause bei der EM-Quali 2020 im September eine vollwertige Alternative darstellen dürfte.

Dann will sich Sow aber schnell beweisen und einen Stammplatz sichern, was aufgrund der Konkurrenz unter anderem mit Sebastian Rode, Dominik Kohr, Lucas Torro, Gelson Fernandes oder Jonathan de Guzman sicher nicht ganz leicht fallen wird. Das Potential dafür besitzt Sow aber definitiv. Und alleine mit einem Stammplatz bei der SGE will es Sow nicht bewenden lassen.

Vielmehr machte der technisch beschlagene Rechtsfuß nun im “Kicker“ auch kein Geheimnis daraus, seinen vier Länderspielen noch viele weitere Auftritte im Trikot der Schweiz folgen lassen zu wollen. “Wir haben in der Nati eine Phase des Übergangs, viele ältere Spieler sind weg, ein neues Gerüst ist entstanden. Im Mittelfeld sind wir gut aufgestellt, da ist es schwierig, Einsatzzeiten zu bekommen. Ich hoffe, dass ich für die Startelf interessanter werde, wenn ich in Frankfurt meine Leistung bringe“, sieht Sow im Hinblick auf die Auswahl einen engen Zusammenhang mit seiner Rolle in Frankfurt.

Die EM 2020 im Blick

Liebend gerne würde Sow bereits beim nächsten großen Turnier, der Europameisterschaft 2020 dabei sei und will dafür in den nächsten Wochen die Voraussetzungen schaffen: “Wenn ich für mein Land bei so einem Turnier spielen könnte, würde ein kleiner Traum in Erfüllung gehen. Dafür muss ich jetzt hart arbeiten, fit werden und eine gute Saison spielen.“

Gelingt das, muss sich Sow kaum vor Akteuren wie Remo Freuler (Atalanta Bergamo), Edimilson Fernandes (1. FSV Mainz 05), Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach) oder auch Steven Zuber (TSG 1899 Hoffenheim) verstecken, wenn es um den Platz neben dem gesetzten Granit Xhaka (FC Arsenal) im zentralen Mittelfeld geht.

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Lionel Messi gegen Deutschland doch nicht dabei – Superstar drei Monate gesperrt

Zunächst schien es so, als käme Lionel Messi nach der Copa America mit einem Spiel Sperre in Folge seines umstrittenen Platzverweises im Spiel um Platz drei, das Argentinien gegen Chile dennoch mit 2:1 gewann, davon. Doch nun ist klar, dass der südamerikanische Kontinentalverband CONMEBOL die rote Karte des fünffachen Weltfussballers getrennt von dessen heftiger Kritik im Anschluss an das Halbfinal-Aus der Albiceleste gegen Brasilien (0:2) und weiteren kritischen Aussagen nach dem kleinen Finale bewertet hat.

Denn wie der Verband mitteilte, wurde Messi für die nächsten drei Monate für alle Spiele der argentinischen Nationalmannschaft gesperrt. Darüber hinaus muss der 32-Jährige eine Strafe in Höhe von 50.000 US-Dollar bezahlen.

Messi verpasst vier Tests und den Start in die WM-Qualifikation

Messi fehlt Argentinien somit für insgesamt vier Freundschaftsspiele im September und Oktober. Unter anderem muss der kürzlich im Amt bestätigte Nationaltrainer Lionel Scaloni damit auch am 9. Oktober auf Messi verzichten, wenn Argentinien im Dortmunder Signal-Iduna-Park in einem Testspiel auf Deutschland trifft. Ebenfalls nicht dabei ist der Superstar im September gegen Chile und Mexiko sowie im Oktober gegen Portugal.

Danach darf Messi zwar in Testspielen wieder mitwirken, muss aber beim Start in die südamerikanische WM-Qualifikation im März 2020 aufgrund der Ein-Spiele-Sperre für seinen Platzverweis im Spiel um Platz drei abermals pausieren. Danach aber ist der Kapitän wieder uneingeschränkt verfügbar und kann nicht nur seinen Teil dazu beitragen, das Ticket für die WM 2022 in Katar zu lösen. Vielmehr ist Messi erneut der große Hoffnungsträger, wenn die Albiceleste bei der Copa America 2020, die in Kolumbien und Argentinien stattfindet, den ersten großen Titel seit dem Gewinn der Copa America 1993 einfahren will.

Nach seinem Platzverweis gegen Chile, dem ein an sich harmloses Gerangel mit Gary Medel, in dessen Verlauf Messi völlig passiv geblieben war, hatte der Superstar heftige Kritik an den Veranstaltern der Copa und damit dem Verband geäußert: „Die Korruption und die Schiedsrichter haben es nicht zugelassen, dass wir bei der Show mitmachen. Die Copa ist ein abgekartetes Spiel für Brasilien.“

Sanktionen auch für Verbandspräsident Claudio Tapia

Um seinen Standpunkt zu verdeutlichen und nicht „Teil dieser Korruption“ zu sein, verweigerte Messi die Teilnahme an der Siegerehrung und nahm die Bronzemedaille nicht in Empfang. Zuvor hatte Messi nach dem verlorenen Halbfinale gegen Brasilien schon darüber geklagt, dass Argentinien zwei Elfmeter verweigert wurden.

Wechsel von Leroy Sane rückt näher – Wird der Bayern-Block beim DFB wieder stärker?

Mit dem freiwilligen Verzicht von Bundestrainer Joachim Löw auf Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller wurde der Anteil an Spielern des FC Bayern München im Kader der deutschen Nationalmannschaft zu Beginn des Jahres reduziert.

Zum Stamm der DFB-Auswahl zählen mit Torwart Manuel Neuer, Niklas Süle in der Innenverteidigung, Joshua Kimmich im defensiven Mittelfeld und Serge Gnabry auf der offensiven Außenbahn aktuell nur noch vier Münchner, die man wohl mit Sicherheit bei der Fussball EM 2020 sehen wird. Leon Goretzka befindet sich unterdessen im Mittelfeldzentrum in einem harten Konkurrenzkampf unter anderem mit Toni Kroos, Ilkay Gündogan oder auch Kai Havertz.

https://twitter.com/LeroySane19/status/1156260994471092226

Kovac in Sachen Sane zuversichtlich

Möglich aber, dass das Kontingent der Bayern-Profis schon in naher Zukunft wächst und der Bayern-Block wieder größer wird. Denn allem Anschein nach rückt der seit längerem im Raum stehende Wechsel von Leroy Sane von Manchester City zum deutschen Rekordmeister nun doch immer näher. Nachdem City-Trainer Pep Guardiola zuletzt bereits angedeutet hatte, Sane einen Wechselwunsch in letzter Konsequenz nicht abschlagen zu wollen, lassen die jüngsten Aussagen von seinem bayerischen Amtskollegen Niko Kovac darauf schließen, dass fleißig an diesem Transfer gearbeitet wird.

Im “ZDF“ versicherte Kovac zunächst, grundsätzlichen einen “Hochkaräter“ verpflichten zu wollen und bestätigte denn auch, dass Sane der Wunschkandidat ist: “Leroy möchten wir. Er ist ein toller Fußballer, das hat er schon in England und der Nationalmannschaft bewiesen hat.“ Zugleich gab Kovac auch einen Einblick in die laufenden Bemühungen um den 23 Jahre alten Offensivspieler, die der Bayern-Coach insgesamt aussichtsreich einschätzt: “Unser Klub und die Vereinsführung sind da sehr engagiert. Es ist nicht einfach, sonst wäre es ja schon durch. Aber ich bin sehr zuversichtlich und ich gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können.“

Man City auf der Suche nach Ersatz

Dass Manchester City laut einem Bericht der spanischen “AS“ inzwischen konkretes Interesse an Mikel Oyarzabal von Real Sociedad San Sebastian, der wie Sane am liebsten auf dem linken Flügel agiert, angemeldet haben soll, passt ins Bild. Offenbar plant der englische Meister die Zukunft bereits ohne Sane, der 2016 für gut 50 Millionen Euro vom FC Schalke 04 verpflichtet wurde und in Manchester letztlich zu einem absoluten Top-Spieler reifte.

Welche Spieler könnten zu den Stars der Euro 2020 mutieren? Wir haben für euch einen kleinen Ausblick gewagt.

Brasilien: Selecao für Walace aktuell in weiter Ferne

Nach seinem Wechsel vom gerade abgestiegenen Hamburger SV zu Hannover 96 blühte Walace in neuem Umfeld regelrecht auf, sodass selbst die vertraglich festgeschriebene Ablöse in Höhe von 30 Millionen Euro nicht mehr utopisch schien. Dabei hatte Hannover lediglich rund sechs Millionen Euro an den HSV überwiesen. Doch dass Nationaltrainer Tite den zentralen Mittelfeldspieler im Oktober wieder für die brasilianische Auswahl nominierte, steigerte den Marktwert von Walace enorm.

Nach einem Kurzeinsatz im Oktober beim 2:0 gegen Saudi-Arabien im Brasilien Trikot stand Walace im November beim 1:0 im hochkarätigen Test gegen Uruguay sogar die vollen 90 Minuten auf dem Platz und durfte danach beim 1:0 gegen Kamerun zumindest weitere 20 Minuten ran.

Walace wird auch in Hannover zum Problemfall

Seitdem allerdings wurde Walace nicht mehr berufen – aus gutem Grund. Denn nach den anfänglichen Top-Leistungen avancierte der 24-Jährige wie zuvor schon beim HSV auch in Hannover zum Problemfall. Walace war zwar zunächst weiter gesetzt, rief sein Potential aber nicht mehr ab und taumelte mit 96 dem Abgrund zur 2. Liga entgegen. Nach dem Trainerwechsel von Andre Breitenreiter zu Thomas Doll verlor der brasilianische Olympiasieger von 2016 dann zeitweise sogar seinen Stammplatz.

Als der Abstieg schließlich perfekt war, galt Walace direkt als einer der ersten Kandidaten, mit denen Hannover noch einigermaßen Kasse machen könnte, um die in der Zweitklassigkeit unvermeidbaren Einnahmenrückgänge zu kompensieren. Doch unter dem Eindruck der schwachen Rückrunde des 1,88 Meter großen Mittelfeldspielers sind wirklich lukrative Angebote bislang ausgeblieben. Nicht einmal die an den HSV bezahlten sechs Millionen Euro hätte Hannover wieder hereinholen können, doch damit konnten und wollten sich die Niedersachsen bislang nicht anfreunden.

Nichtsdestotrotz ist ein Abschied Walaces aus Hannover bis Transferschluss am 2. September weiter wahrscheinlich. In einem bemerkenswert offenen Statement auf der vereinseigenen Webseite erklärte 96 inzwischen, dass Walace seinen Wechselwunsch deutlich geäußert habe, die Freigabe aber nur dann erteilt wird, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines Transfers passen.

Hannover ist gesprächsbereit

“Walace hat Hannover 96 signalisiert, dass er den Verein gerne verlassen möchte. Wir respektieren diesen Wechselwunsch und sind offen und gesprächsbereit. Ein Wechsel ist allerdings nur zu unseren Transfervorstellungen möglich. Sollte dies nicht zu realisieren sein, wird Walace auch in der kommenden Zweitligasaison für Hannover 96 spielen“, so die Haltung des Vereins, der nach eigenen Angaben auch bei ausbleibenden Transfereinnahmen “wirtschaftlich vollumfänglich handlungsfähig“ bliebe.

Für mögliche Interessenten, die es unter anderem in der Türkei geben soll, war das Statement Hannovers einerseits eine Ansage, andererseits aber auch die Aufforderung, konkrete Angebote abzugeben. Walace selbst kann es sich nach zwei schwachen Jahren in Europa indes wohl nur noch bedingt erlauben, wählerisch zu sein. Vielmehr ist der Sechser dringend gefordert, mit Leistung zu überzeugen. Auch, um vielleicht eines Tages wieder für die brasilianische Nationalmannschaft auflaufen und seinen bislang fünf Länderspielen weitere hinzufügen zu können. Aktuell und auch mit Blick auf die im März 2020 beginnende Qualifikation für die WM 2022 in Katar dürfte aber erst einmal das bei der Copa America siegreiche Team einen Bonus haben.

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Copa America: Lionel Messi mit scharfer Kritik

Die Hoffnung auf den ersten Titel für die argentinische A-Nationalmannschaft seit dem Gewinn der Copa America 1993 hat sich erneut nicht erfüllt. Nach der 0:2-Niederlage im Halbfinale der 2019er-Auflage der Südamerikameisterschaft gegen Gastgeber Brasilien entschied die Albiceleste zwar das Spiel um Platz drei gegen Chile für sich, doch auch im Anschluss daran war der Ärger auf argentinischer Seite nicht verraucht, zumal das Duell der Halbfinal-Verlierer trotz des Erfolges für neuen Frust sorgte.

Nach einer starken ersten halben Stunde, während der Sergio Agüero und Paulo Dybala mit zwei sehenswert herausgespielten Toren eine 2:0-Führung vorlegten, sah der bis dahin überragende Lionel Messi nach einem leichten Gerangel mit Gary Medel ebenso wie der Chilene die rote Karte.

Messi, der anders als Medel während der Rangelei nahezu passiv geblieben war und als offensichtliches Zeichen dafür beide Hände nach oben gerichtet hatte, verließ nach dem zweiten Platzverweis in seiner langen Karriere zwar ruhig den Platz, meldete sich dafür aber nach Spielschluss mit umso klareren Aussagen zu Wort.

Messi boykottiert die Medaillenübergabe

Der fünffache Weltfußballer, der schon nach der Halbfinal-Pleite gegen Brasilien nicht ganz zu Unrecht Kritik am Schiedsrichter äußerte und zwei nicht gegebene Strafstöße für Argentinien anführte, griff die Organisatoren der Copa America und damit den Kontinentalverband CONMEBOL scharf an und witterte eine absichtliche Benachteiligung seines Teams.

„Wir hätten besser sein können, aber sie haben uns nicht ins Finale kommen lassen. Korruption und die Schiedsrichter lassen die Fans nicht den Fußball genießen. Das ruiniert den Fußball“, so Messi, der von mangelndem Respekt gegenüber der argentinischen Auswahl sprach und sehr deutlich machte, die “Nase voll zu haben“.

Schon nach dem Halbfinal-Aus hatte Messi, der seine Verärgerung mit dem Boykott der Medaillenübergabe nach außen hin dokumentierte, erklärt, seine Karriere in der Nationalmannschaft fortsetzen zu wollen. Daran hat sich nichts geändert, doch der 32-Jährige weiß natürlich, dass der Platzverweis gegen Chile eine Sperre nach sich ziehen wird, die durch seine Aussagen möglicherweise noch verlängert wird.

„Ich zahle vielleicht den Preis für meine Kritik“, ist sich Messi über die vermutlich bevorstehende Auszeit im Klaren, verzichte aber dennoch nicht darauf, seinem Ärger Luft zu machen. Denkbar, dass Argentinien nun zum Auftakt der Qualifikation für die WM 2022 im März 2020 auf seinen Superstar im Argentinien-Trikot verzichten muss.

Verband reagiert verständnislos

Der südamerikanische Verband CONMEBOL hat unterdessen nur kurz nach den Äußerungen Messis mit einem offiziellen Statement reagiert und die Anschuldigungen als inakzeptabel und unbegründet“ zurückgewiesen. „Im Fußball verliert man und gewinnt man manchmal. Eine der Grundpfeiler des Fairplay ist es, die Ergebnisse und die Schiedsrichterentscheidungen mit Respekt zu akzeptieren“, teilte der Verband mit, dessen Sportgericht nun über das weitere Prozedere entscheiden wird. Es könnte sogar eine zweijährige Sperre drohen.

In der aktuellen FIFA Weltrangliste liegt Argentinien übrigens gemeinsam mit Deutschland auf dem 11. Platz.

Levin Öztunali nach der U21-EM von Mainz nach Augsburg?

Es war ein hartes Stück Arbeit, doch letztlich hat die deutsche Nationalmannschaft nach den klaren Auftaktsiegen über Dänemark (3:1) und Serbien (6:1) dank eines 1:1 gegen Österreich das Halbfinale der U21-Europameisterschaft 2019 in Italien und San Marino erreicht.

Entscheidend war neben Luca Waldschmidt, der die deutsche Elf sehenswert in Führung brachte, diesmal der mehrfach glänzend reagierende Alexander Nübel im Tor, der freilich auch den Elfmeter vor dem Ausgleich verursachte.

Seinen Anteil an der erfolgreichen Gruppenphase hatte unterdessen sicher auch Levin Öztunali. Der Enkel von Uwe Seeler ist im DFB-Trikot auf der rechten Außenbahn gesetzt und sorgt von dort mit seinen schnellen Dribblings immer wieder für Schwung. Beim Kantersieg gegen Serbien war es Öztunalis Traumpass auf den gestarteten Marco Richter, der maßgeblich zur frühen Führung führte. Darüber hinaus setzte der 23-Jährige in allen Partien Akzente, wenngleich das eine oder andere Mal die letzte Entscheidung nicht die richtige war oder ein Tick Präzision fehlte.

Öztunali in Mainz nur selten gefragt

Nichtsdestotrotz ist die U21-EM aus Sicht von Öztunali schon jetzt positiv zu bewerten. Denn beim 1. FSV Mainz 05 lief es für den gebürtigen Hamburger, der trotz seines türkischen Vaters nur einen deutschen Pass besitzt, zuletzt nicht wirklich rund. Obwohl abgesehen vom Saisonstart, als ein Muskelbündelriss bzw. dessen Nachwehen an den ersten drei Spieltagen einen Einsatz verhinderte, immer fit, reichte es nur zu 15 Einsätzen.

Elf Mal durfte Öztunali von Beginn an ran, konnte sich aber abgesehen von einer kurzen Phase im Februar und März nie wirklich als Stammspieler fühlen. Die Entscheidung von Trainer Sandro Schwarz, den ehemaligen Bremer und Leverkusener nur sporadisch einzusetzen, war aufgrund dessen meist durchwachsener Vorstellungen allerdings durchaus nachvollziehbar. So standen für Öztunali unter dem Strich nur zwei Vorlagen zu Buche. Ein Tor gelang dem langjährigen Junioren-Nationalspieler hingegen nicht.

Für alle Beteiligten scheint nun trotz eines noch bis 2021 laufenden Vertrages ein Neuanfang andernorts die beste Wahl. Und in der Tat zeichnet sich ein Wechsel Öztunalis ab, dem Mainz keine Steine in den Weg legen würde, sofern die Ablöse einigermaßen stimmt.

Zurück zu Martin Schmidt?

Als stark interessiert gilt vor allem der FC Augsburg, bei dem mit Martin Schmidt ein Trainer am Ruder sitzt, der Öztunali aus der gemeinsamen Zeit in Mainz kennt und sehr schätzt. Weil Schmidt großen Wert auf ein schnelles Umschaltspiel und Flügelspieler mit Tempo legt, verwundern die Gedanken an seinen ehemaligen Schützling nicht.

Während der U21-EM ist zwar nicht damit zu rechnen, dass in die Personalie Bewegung kommt, doch nach Turnierschluss wird sich Öztunali während seines Urlaubs sicherlich mit dem Interesse aus Augsburg beschäftigen. Ein Wechsel in die Fuggerstadt wäre auf jeden Fall nicht mehr die ganz große Überraschung.

U21-EM: Luca Waldschmidt und Marco Richter schießen sich in den Blickpunkt

Nach den ersten beiden Spieltagen hat sich bei der U21-Europameisterschaft in Italien und San Marino ein großer Favorit herauskristallisiert. Während die übrigen Top-Nationen wie Italien, Frankreich, England oder Spanien allesamt nicht durchweg überzeugen konnten, lieferte Titelverteidiger Deutschland zwei starke Auftritte ab und steht nach den Siegen über Dänemark (3:1) sowie Serbien (6:1) bereits mit einem Bein im Halbfinale. Für das endgültige Weiterkommen reicht der Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz am Sonntag im abschließenden Gruppenspiel gegen Österreich bereits ein Unentschieden.

Nichtsdestotrotz hat Coach Kuntz im Anschluss an den Kantersieg gegen Serbien gleich deutlich gemacht, auch gegen Österreich auf Sieg spielen zu wollen. Dabei wird der Ex-Profi, der als Spieler 1996 Europameister wurde, aller Voraussicht nach auf das gleiche Personal bauen wie gegen Serbien. Im Vergleich zum Auftaktspiel lief Florian Neuhaus anstelle von Arne Maier auf und dürfte sich erst einmal festgespielt haben.

Waldschmidt und Richter zusammen mit bereits sieben Toren

Zusammen mit Mahmoud Dahoud und Maximilian Eggestein bildete Neuhaus ein enorm spielstarkes Mittelfeld, von dem vor allem auch die Dreier-Offensive profitierte. Obwohl auch Levin Öztunali etwa mit seinem Traumpass vor dem 1:0 gegen Serbien positiv auf sich aufmerksam machen konnte, ragt aus dem Offensivtrio bislang vor allem das Duo Marco Richter und Luca Waldschmidt heraus.

Richter avancierte gegen Dänemark mit zwei Toren und der Vorlage zu Waldschmidts Treffer zum 3:1-Endstand zum Mann des Tages. Auch gegen Serbien brachte der Angreifer vom FC Augsburg das deutsche Team nach dem schon erwähnten Zuspiel von Öztunali in Führung, stand danach aber ein wenig im Schatten des überragenden Waldschmidt.

Zum 2:0 seines Sturmpartners leistete Richter wieder die Vorarbeit, ehe Waldschmidt mit einer herrlichen Einzelaktion noch vor der Pause auf 3:0 im DFB-Trikot erhöhte und im zweiten Durchgang mit seinem bereits vierten Turniertor auch noch das zwischenzeitliche 5:0 besorgte.

Nach Spielschluss zeigte sich der Stürmer des SC Freiburg indes betont zurückhaltend und richtete gegenüber dem “ Kicker“ den Blick bereits auf das entscheidende Gruppenspiel gegen Österreich: „Wenn in der Kabine ein bisschen Musik läuft, dürfen wir auch kurz Spaß haben – dann geht es aber auch wieder weiter.“

Beide Stürmer mit langfristigen Verträgen

Unabhängig vom laufenden Turnier haben sowohl Waldschmidt als auch Richter ihren Marktwert in den jüngsten beiden Spielen deutlich erhöht. Mit ihren Leistungen vor den Augen zahlreicher Scouts aus allen internationalen Top-Ligen dürften die beide in so manchem Notizblock gelandet sein. Waldschmidt, auf den in der Vergangenheit auch RB Leipzig schon ein Auge geworfen haben soll und der nun unter anderem mit Lazio Rom in Verbindung gebracht wird, steht allerdings in Freiburg noch bis 2022 unter Vertrag. Sofern ein Verein den 23-jährigen Stürmer verpflichten möchte, würde es deshalb richtig teuer.

Selbiges gilt für den sogar erst 21 Jahre alten Richter, der noch bis 2023 an den FC Augsburg gebunden ist. Nach einer lange Zeit durchwachsenen Saison mit einem deutlichen Aufwärtstrend im Frühjahr hat dribbelstarke Offensivmann fraglos an Stellenwert gewonnen. Anfragen anderer Vereine wären keine Überraschung, wobei bekannt ist, dass Augsburgs Sportdirektor Stefan Reuter ein extrem harter Verhandlungspartner ist, der im Falle von Richter bei Offerten nicht in zweistelliger Millionenhöhe gar nicht erst gesprächsbereit sein dürfte.

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Deutschland und Österreichs Jungkicker starten souverän in die U21 EM

Deutschlands U21 Nationalkicker überzeugten bei Ihrem ersten Auftritt bei der U21 EM in Italien und San Marino. Marco Richter, der zur großen Überraschung aller in der Startelf stand, avancierte zum Matchwinner und führte das DFB-Team mit einem Doppelpack zum 3:1 (1:0) Sieg gegen Dänemark. Österreichs U21 gewinnt 2:0 gegen dezimierte U21 Serben.

https://twitter.com/DFB_Team/status/1140728071412207619

Titelambitionen untermauert

Dass Deutschland, egal ob die A-Elf oder die Jungkicker, bei Großveranstaltungen stets zu den Favoriten auf den Sieg gehören, ist mittlerweile bekannt. So ist auch die U21 Elf von Stefan Kuntz im Auftaktspiel des Turniers gegen Dänemark ihren Erwartungen gerecht geblieben. Im Stadio Friuli zu Udine war schnell klar, wer der Favorit auf dem Platz ist und wer sich aller Wahrscheinlichkeit nach die ersten 3 Punkte sichern wird. Wie so oft, ist Deutschland bereits nach Spieltag 1 zu den Favoriten auf den Turniersieg zu zählen.

Matchwinner Marco Richter

Mit seinen ersten beiden Toren im DFB-Trikot avancierte Marco Richter (FC Augsburg) zum Spieler des Abends. War vor 2 Wochen seine Einberufung in den DFB Kader noch sehr fraglich, startete Richter gestern von Beginn an und bestätigte die Entscheidung von Trainer Kuntz mit einem spielentscheidenden Doppelpack (28./52.).

Die endgültige Entscheidung zum zwischenzeitlichen 3:0 erzielte Gian-Luca Waldschmidt vom SC Freiburg auf Vorlage vom überragenden Richter (65.). Robert Skov verkürzte in der 73. Minute per Handelfmeter noch auf 3:1, was schlussendlich aber auch der Endstand sein sollte. Am Donnerstag trifft die Deutsche Elf auf Serbien die bereits unter Zugzwang stehen und hat somit mit einem weiteren Sieg beste Chancen sich frühzeitig für das Halbfinale zu qualifizieren.

Österreichs U21 nach 2:0 gegen Serbien punktgleich mit Deutschland

Auch Österreichs Youngsters sehen sich nach ihrem Auftaktspiel in Gruppe B mit 3 Punkten, gemeinsam mit Deutschland, an der Tabellenspitze. In einem hitzigen Spiel gegen motivierte Serben, ist es zunächst Hannes Wolf vom FC Red Bull Salzburg der die Österreicher in Minute 37 in Führung bringt.

Zum „Man of the Match“ wurde von der Uefa allerdings ein anderer, nämlich Sascha Horvath, vom FC Wacker Innsbruck, gekürt. In Minute 78. macht der Leihspieler von Dynamo Dresden den Deckel drauf und erzielt den 2:0 Endstand.

Ein direkter Freistoß ins lange Eck aus recht spitzem Winkel war es, der den Österreichern die ersten 3 Punkte sicherte.  Das 2. Gruppenspiel bestreitet die Elf von Werner Gregoritsch bereits am Donnerstag gegen Dänemarks U21.

https://twitter.com/UEFAUnder21/status/1140698644280164353