WM & EM News

Die EM 2021 ist das nächste Fußball Großereignis, auf das sich die Fans freuen dürfen. Die EURO in 12 Ländern sollte eigentlich bereits im Sommer 2020 ausgetragen werden, musste aber aufgrund der Corona-Krise um ein Jahr verschoben werden. Hier findet ihr News und aktuelle Berichte zum Turnier und der Qualifikation.

Steigt Ex-Nationalspieler Tim Wiese in den Ring?

Sechs Mal stand Tim Wiese im Kasten der deutschen Nationalmannschaft, auch bei der Weltmeisterschaft 2010 und der Europameisterschaft 2012 war der 1981 geborene Tormann im Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw. Nach der EM in Polen und der Ukraine begann der Stern von Tim Wiese zu sinken.

TIm Wiese könnte als Wrestler arbeiten

Abb. 1: Tim Wiese im DFB-Anzug

Seinen bei Werder Bremen auslaufenden Vertrag verlängerte er nicht und wechselte daraufhin zur TSG 1899 Hoffenheim, bei der er einen Vertrag bis 2016 unterschrieb und zum Kapitän ernannt wurde. In der Hinrunde noch die Nummer 1 im Tor, absolvierte er in der Rückrunde lediglich zwei Spiele und wurde dann zum dritten Goalie degradiert bzw. zwischenzeitlich sogar in die Reserve abgeschoben.

Nach Monaten in der zweiten Trainingsgruppe bei Hoffenheim, einigten sich der Verein und Tim Wiese am 21. Januar 2014 über die Vertragsauflösung. Zwar wurde der langjährige Bremer vom  Trainings- und Spielbetrieb freigestellt, die TSG hält aber nach wie vor die Transferrechte. Seit dem vertreibt sich der nun arbeitslose Ex-Profi die Zeit mit seiner neuen Liebe: dem Bodybuilding.

Nachdem Anfang Juni erste Fotos eines muskelbepackten und tätowierten Tim Wieses an die Öffentlichkeit kamen, steht der ehemalige Nationalspieler wieder im Rampenlicht. Bei einer Körpergröße von 1,93 Meter bringt Wiese es auf  115 Kilogramm. Nun ist auch die WWE (World Wrestling Entertainment) aufmerksam geworden und will den Koloss zum Wrestler ausbilden. Abgeneigt ist Wiese nicht, wie ein erstes Statement zeigt: „Mir liegt eine offizielle Anfrage vor. Es geht um ein Engagement als Wrestler. Ich werde mir alles in Ruhe anhören.“

Vielleicht sehen wir Tim Wiese also bald in einer neuen Rolle – die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere nach der Karriere hätte er bereits gelegt.

Abb.1: Wikimedia, Steindy (gemeinfrei)

DFB: Reus erneut schwer verletzt

Hiobsbotschaft für Marco Reus! Der Flügelstürmer von Borussia Dortmund wird seinem Club mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der 25-Jährige zog sich in der ersten Partie der Qualifikation für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich gegen Schottland einen Außenband-Teileinriss sowie eine Dehnung der Fußwurzelbänder zu. Vorangegangen war dem eine rüde Attacke des Schotten Charlie Mulgrew. Reus wurde daraufhin minutenlang von DFB-Artz Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt behandelt, bevor ihn Bundestrainer Joachim Löw aus dem Spiel nehmen musste. 

Marco Reus im DFB-Trikot

Abb1: Marco Reus

Laut BVB-Teamarzt Dr. Markus Braun ist mit einer Verletzungspause von etwa vier Wochen zu rechnen. Es ist die zweite schwere Verletzung für Marco Reus binnen kurzer Zeit, nachdem er sich am 6. Juni im letzten Testspiel des Nationalteams vor der Abreise zur WM gegen Armenien einen Teilanriss des Syndesmosebandes sowie einen knöchernen Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite des linken Sprunggelenks zugezogen und somit an der Endrunde in Brasilien nicht teilnehmen konnte. 

Hier gehts zur Übersicht der EM-Quali Gruppe D

Reus hofft nun auf eine ähnlich rasche Genesung wie bei seiner letzten Verletzung. Damals rechneten die Mediziner mit mindestens 3 Monaten Pause, der BVB-Star stand allerdings wieder erwarten nach rund neun Wochen wieder in der Startelf.

Abb.1: Wikimedia, Andrzej Otrębski (CC BY-SA 3.0)

EM-Qualifikation: Deutschland mit Zittersieg

Weltmeister Deutschland startete erfolgreich in die Qualifikation für die Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Der DFB besiegte Schottland im ausverkauften Signal-Iduna-Park in Dortmund mit 2:1. Mann des Abends war Thomas Müller, der beide Treffer erzielte.

Deutschland ging nach 18 Minuten erwartungsgemäß in Führung. Müller vollendete eine Flanke von Rechtsverteidiger Sebastian Rudy per Kopf zum verdienten 1:0. In der zweiten Halbzeit geriet das Team von Bundestrainer Joachim Löw kurzzeitig ins Wanken. Nach einem Fehlpass von Mario Götze im Mittelfeld, vollendete der pfeilschnelle Anya (66.) einen perfekt vorgetragenen Konter zum 1:1. Deutschland hatte allerdings nur vier Minuten später die richtige Antwort parat. Nach einem Eckball glückte Müller das entscheidende Tor.

Deutschlands Müller feiert seinen Torerfolg

Abb1.: Thomas Müller erzielte beim 2:1-Sieg gegen Schottland beide Treffer

Deutschland liegt somit nach dem ersten Spieltag der EM-Quali Gruppe D punkt- und torgleich mit Irland auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Iren gewannen bei Georgien durch zwei McGeady-Treffer ebenfalls mit 2:1. Den ersten Rang nach der ersten Runde sicherte sich allerdings Polen, das gegen Gibraltar mit 7:0 gewann. Bayern-Star Robert Lewandowski steuerte vier Tore bei.

Doch nicht nur Pool D startete bereits am Sonntag in die EM-Qualifikation. In Gruppe F feierte Rumänien einen prestigeträchtigen 1:0-Erfolg im Auswärtsspiel gegen Griechenland. Einen herben Rückschlag gab es für Ungarn, die vor heimischer Kulisse ein 1:0 aus der Hand gaben und sich gegen Nordirland mit 1:2 geschlagen geben mussten. Finnland hingegen kommt wie erwartet zu drei Punkten gegen die Färöer Inseln (3:1).

In Gruppe I feiert Dänemark nach Rückstand einen 2:1-Erfolg gegen Armenien, während sich Portugal ohne Cristiano Ronaldo daheim mit 0:1 gegen Albanien blamiert.

Abb.1: Wikimedia, Marcello Casal Jr/Agência Brasil (CC BY-SA 3.0) 

Schweinsteiger neuer Deutschland-Kapitän

Nachdem Karriereende von Philipp Lahm steht seit heute der neue Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft fest. FC Bayern München Mittelfeldmotor Bastian Schweinsteiger wird das Amt seines Teamkollegen übernehmen und ab sofort die DFB-Elf auf den Platz führen. Trainer Jogi Löw, der seinen Vertrag bis zur EM 2016 in Frankreich verlängert hat, begründete die Entscheidung mit den herausragenden Leistungen „Schweinis“ bei der Weltmeisterschaft in Brasilien sowie seiner exzellenten Kommunikationsfähigkeit. Torhüter Manuel Neuer ist ab sofort Reservekapitän der Nationalmannschaft.

Bastian Schweinsteiger ist neuer Kapitän von Deutschland

Abb.1: „Schweini“ soll die DFB-Elf als Kapitän zum EM 2016 Titel führen

Zusätzlich wurde der Spielerrat erneuert, dadurch Miro Klose, Per Mertesacker und Philipp Lahm ihrer Karriere beendet haben. Das Bayern-Trio Manuel Neuer, Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller sowie der Dortmunder Mats Hummels und Real Madrid Spieler Sami Khedira bilden das neue Fünfgespann.

Weltmeister Deutschland startet am 7. September in Gruppe D gegen Schottland in die Qualifikation für die Europameisterschaft in Frankreich. Die weiteren Gegner in diesem Vorrundenpool lauten Irland, Polen, Georgien und Gibraltar.

Zuvor trifft der Weltmeister 2014 am 3. September in der Neuauflage des WM-Finales in einem freundschaftlichen Duell auf Argentinein. Hier findet ihr unseren Wett-Tipp zum Spiel Deutschland – Argentinien.

Schweizer EM-Quali-Kader gegen England

Shaqiri soll in der EM 2016 Qualifikation die Schweiz zur Endrunde bringen

Abb.1: Shaqiri – der Kraftwürfel

Der neue Trainer der Schweiz, Vladimir Petkovic, der nach der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien die Nachfolge von Ottmar Hitzfeld angetreten hat, hat heute seinen Kader für das erste Spiel der EM-Qualifikation 2016 gegen England am 8. September bekannt gegeben. Die „Nati“ trifft zuhause in Basel auf die „Three Lions“ aus England und folgende 23 Spieler stehen im Schweizer Kader für den EM 2016 Quali-Kracher am ersten Spieltag:

Tor: Roman Bürki (SC Freiburg), Marwin Hitz (FC Augsburg), Yann Sommer (VfL Borussia Mönchengladbach)

Verteidiger: Loris Benito (SL Benfica), Johan Djourou (Hamburger SV), Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin), Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg), Fabian Schär (FC Basel), Philippe Senderos (Aston Villa), Steve Von Bergen (Young Boys), Silvan Widmer (Udinese Calcio)

Mittelfeld und Sturm: Valon Behrami (Hamburger SV), Josip Drmic (Bayer Leverkusen), Blerim Dzemaili (SSC Napoli), Gelson Fernandes (Stade Rennes), Fabian Frei (FC Basel), Gökhan Inler (SSC Napoli), Pajtim Kasami (Olympiakos FC), Admir Mehmedi (SC Freiburg), Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt), Xherdan Shaqiri (FC Bayern München), Valentin Stocker (Hertha BSC), Granit Xhaka (VfL Borussia Mönchengladbach)

Petkovic verzichtete bei seinem Kader auf große Überraschungen und nominierte fast nur Spieler, die ebenfalls im WM-Aufgebot von Brasilien standen. Torhüter Marwin Hitz sowie die beiden Feldspieler Loris Benito und Silvan Widmer stehen jedoch zum ersten Mal im Kader der Schweizer Nationalmannschat. Bayern München Spieler Xherdan Shaqiri steht nach seinen starken Leistungen bei er Endrunde in Brasilien natürlich besonders im Fokus.

Im Vergleich zum Weltmeisterschafts-Kader fehlt Stammtorhüter Benaglio, der seine Nationalteamkarriere nach der WM 2014 beendet hat, sowie der verletzte Mario Gavranovic (Kreuzbandriss). Tranquillo Barnetta fällt aufgrund von Trainingsrückstand aus dem 23-Mann-Kader für das Spiel der EM-Qualifikation gegen England. In Euro-Qualigruppe E trifft die Schweiz, neben England, auf Slowenien, Estland, Litauen und San Marino.

Abb.1: Wikimedia/Ludovic Péron (CC BY-SA 3.0)

EM-Qualifikation 2016: RTL überträgt die Spiele der deutschen Nationalmannschaft

Nachdem es in der Vergangenheit üblich war, dass alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft live bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF übertragen wurden, müssen sich die Fans des Weltmeisters mit Beginn der Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich auf eine Neuerung einstellen.

<< Alles zur WM 2022 Quali TV-Übertragung >>

Denn beim Wettbieten um wie Übertragungsrechte für die Qualifikationsspiele erhielt von der UEFA mit RTL erstmals ein Privatsender den Zuschlag, der für die Qualifikationspartien zur EM 2016 sowie zur WM 2018 in Russland laut Medienberichten rund 100 Millionen Euro bezahlt und das Gebot der Öffentlich-Rechtlichen damit deutlich übertroffen haben soll.

Mario Götze Torerfolg

Abb.1: Den Torjubel der DFB-Elf wird man künftig auf RTL sehen können

Während sich der Zuschauer künftig bei Länderspielen mit deutlich mehr Werbeunterbrechungen abfinden muss, will RTL trotz dieses Nachteils für den Fan ein überzeugendes Gesamtpaket abliefern. Dazu gehört, dass alle Überragender aus einem mobilen Studie präsentiert werden sollen, was nach eigenem Bekunden im deutschen Fernsehen einzigartig sein soll. Die Besonderheit an diesem Studio insgesamt 12 vertikal angebrachte Monitore, durch die im Hintergrund ein Stadion-Panorama erzeugt werden kann.

RTL bietet auch Livestream für EM-Quali Spiele des DFB an

Durch das Programm führen wird der bekannte RTL-Moderator Florian König, der schon dabei war, als der Kölner Sender in den 90er-Jahren noch die Champions League übertrug. An Königs Seite wird der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann als Experte fungieren, der in ähnlicher Rolle schon bei Sky Erfahrungen gesammelt hat. Kommentiert werden die deutschen Spiele im Regelfall von Marco Hagemann, der sich ebenfalls schon bei Sky, aber auch bei Sport 1 und Eurosport, Meriten erworben hat.

Zusätzlich zur TV-Übertragung bietet RTL im Internet auch Live-Streams von den Spielen an, die auch per App auf mobilen Endgeräten verfügbar sind. Ergänzt wird der Stream vom Spiel durch einen sogenannten 2nd Live-Stream, der den meisten internet-affinen Fans noch von der WM 2014 bekannt sein dürfte und es ermöglicht, neben dem Spielgeschehen unter anderem die Aktionen von Bundestrainer Joachim Löw im Bild zu verfolgen. Direkt nach Spielschluss sind dann im Internet bereits die ersten Highlight-Clips abrufbar.

Außer von den Spielen der deutschen Mannschaft wird RTL aller Voraussicht nach auch von den übrigen Spielen mit Beteiligung renommierter Teams live senden oder zumindest ausführliche Zusammenfassungen zeigen.

EM-Qualifikation in Österreich und der Schweiz weiterhin bei den Öffentlich-Rechtlichen

Anders als in Deutschland hat die Vergabe der TV-Rechte für die Qualifikation zur WM 2016 in Österreich und der Schweiz nicht zu einer kleinen Revolution geführt. In Österreich hat sich erneut der ORF sämtliche Rechte gesichert und in der Schweiz ist weiterhin das SRF am Ball, wenn die Nati aufläuft.

Abb.1: Wikimedia, Danilo Borges (CC BY-SA 3.0) 

ÖFB gibt Kader für EM-Quali Spiel gegen Schweden bekannt

Österreichs Teamchef Marcel Koller gab heute den Kader für das EM-Qualifikationsspiel gegen Schweden am 7. September 2014 im Wiener Ernst-Happel-Stadion bekannt.

Der Schweizer ließ dabei mit einigen Überraschungen aufhorchen. So verzichtet der Trainer beispielsweise auf Spanien-Legionär Andreas Ivanschitz sowie Andreas Weimann von Aston Villa. Ebenso fehlen wird der derzeit vereinslose Emanuel Pogatetz.

Weiter mit von der Partie sind hingegen der nach Australien gewechselte Marc Janko sowie Robert Almer, der bei Hannover 96 ein neues zu Hause fand.

Die österreichische Nationalmannschaft bei der Qualifikation für die EM 2016

Abb.1: Österreich hofft gegen Schweden zum Auftakt auf einen Sieg

Neben Torwart Almer befinden sich mit David Alaba (FC Bayern München), Julian Baumgartlinger (Mainz 05), Kevin Wimmer (1. FC Köln), Christian Fuchs (FC Schalke 04), Florian Klein, Martin Harnik (beide VfB Stuttgart) sowie Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic (beide Werder Bremen) sieben weitere Spieler der Deutschen Bundesliga im Kader. Auch Ramazan Özcan (Ingolstadt) und Rubin Okotie (1860 München) sind im Aufgebot des ÖFB zu finden.

Kader der österreichischen Nationalmannschaft gegen Schweden

TOR:Robert Almer (Hannover 96, 15 Länderspiele), Heinz Lindner (FK Austria Wien, 7), Ramazan Özcan (FC Ingolstadt 04, 2)

VERTEIDIGUNG: Aleksandar Dragovic (Dynamo Kiew/0 Tore), Christian Fuchs (FC Schalke 04 61/1), György Garics (FC Bologna, 40/2), Martin Hinteregger (FC RB Salzburg, 3/0), Florian Klein (VfB Stuttgart, 20/0), Sebastian Prödl (Werder Bremen 45/4), Markus Suttner (FK Austria Wien, 13/0), Kevin Wimmer (1. FC Köln, 1/0);

MITTELFELD:David Alaba (Bayern München, 32/6), Marko Arnautovic (Stoke City/ 35/7), Julian Baumgartlinger (1. FSV Mainz 05/ 31/1), Martin Harnik (VfB Stuttgart, 43/10), Stefan Ilsanker (FC RB Salzburg, 2/0), Zlatko Junuzovic (Werder Bremen, 32/4), Veli Kavlak (Besiktas JK/TUR, 30/1), Valentino Lazaro (FC RB Salzburg, 2/0), Christoph Leitgeb (FC RB Salzburg, 38/0):

STURM:Marc Janko (FC Sydney, 39/17), Rubin Okotie (TSV 1860 München, 5/0), Marcel Sabitzer (FC RB Salzburg, 6/2);

Auf Abruf: Thomas Gebauer (SV Ried, 0,), Cican Stankovic (SV Grödig, 0); Christopher Dibon (SK Rapid Wien, 1/1), Manuel Ortlechner (FK Austria Wien, 9/0), Franz Schiemer (FC RB Salzburg, 25/4), Christopher Trimmel (Union Berlin, 3/0); Guido Burgstaller (Cardiff City, 7/0), Andreas Ivanschitz (Levante DU, 69/12), Jakob Jantscher (FC Luzern, 16/1), Michael Liendl (Fortuna Düsseldorf, 1/0);Lukas Hinterseer (FC Ingolstadt 04, 3/0),Philipp Hosiner (FC Stade Rennes, 5/2), Andreas Weimann (Aston Villa FC, 12/0), Robert Zulj (SpVgg Greuther Fürth, 0)

Hier gehts zur EM-Quali Gruppe G mit Österreich

Abb.1: Wikimedia/Steindy (CC BY-SA 2.0)

Unsere Top Elf der Weltmeisterschaft 2014

Während die FIFA mit der Veröffentlichung der offiziellen WM-Elf noch wartet, haben wir uns bereits Gedanken gemacht und die bestmögliche Mannschaft der Weltmeisterschaft 2014 gewählt. Nicht dabei ist überraschend Lionel Messi, der nach dem Finale sogar noch mit dem Preis für den besten Spieler des Turniers ausgezeichnet wurde, in unseren Augen aber nicht die Leistungen gebracht hat, die von ihm erwartet wurde.

Die Elf der WM 2014

Manuel Neuer

Thiago Silva     Mats Hummels     Stefan de Vrij 

Juan Cuadrado     James Rodríguez     Javier Mascherano     Toni Kroos 

Arjen Robben     Thomas Müller     Neymar 

Im Tor steht verständlicherweise Manuel Neuer, der durch seine Präsenz und fußballerischen Fähigkeiten überzeugte und von der FIFA auch mit dem Goldenen Handschuh ausgezeichnet wurde. Dem Trend der WM 2014, in der Abwehr auf drei Innenverteidiger zu setzen, folgend, haben wir uns bei der Top-Elf ebenfalls für diese Variante entschieden. Die Innenverteidigung bilden daher Thiago Silva, einer der wenigen Lichtblicke Brasiliens, Mats Hummels, immerhin zweifacher Torschütze, und Shootingstar Stefan de Vrij vom WM-Dritten Niederlande.

Im Mittelfeld haben sich mit Flügelflitzer Juan Cuadrado und Torschützenkönig James Rodríguez gleich zwei Kolumbianer ihren Platz in der besten Elf verdient. Ebenfalls in diesem Mannschaftsteil zu finden ist Dauerläufer und Abräumer Javier Mascherano und Toni Kroos, der im Halbfinale mit zwei Toren und einem Assist seinen großen Auftritt hatte.

Im Angriff finden sich nach James Rodríguez die drei besten Scorer des Turniers wieder. Arjen Robben erzielte drei Tore und bereitete drei weitere vor, Thomas Müller traf sogar fünf Mal und assistierte bei drei Treffern. Der  letzte im Bunde ist Brasiliens Superstar Neymar der – im Gegensatz zu den Teamkollegen – dem Druck standhalten konnte, vier Tore schoss und eines auflegte.

Deutschland nach 7:1 im Finale

Das DFB-Nationalteam steht nach einem 7:1 Erfolg gegen Veranstalter Brasilien im Finale der Fußball WM 2014. Ja, ihr habt richtig gelesen, 7:1 gewinnt Deutschland in einem großartigen bzw. bombastischen Spiel gegen die „Selecao“ aus Brasilien, der somit nur das Spiel um Platz 3 bei der Heim-Weltmeisterschaft bleibt. Ohne den verletzten Superstar Neymar und den gelbgesperrten Kapitän Thiago Silva konnte Brasilien nicht an die Leistung aus dem Viertelfinale gegen Kolumbien anknüpfen und wurde von Deutschland gnadenlos vorgeführt.

Nach 30 Minuten war Deutschland bereits im Finale

Miro Klose könnte 2014 den WM Torschützenrekord von Ronaldo brechen

Abb.1: Miro Klose hält nun den Torrekord bei Fußball Weltmeisterschaften

Zu Beginn entwickelte sich ein offenes Spiel, bei dem sich beide Teams nicht versteckten. Dadurch ergaben sich für Deutschland und Brasilien ungewohnte Räume bei dieser Endrunde. Bereits nach 10. Minuten holte Mittelfeldakteur Sami Khedira einen Eckball heraus, aus dem der Führungstreffer durch Müller resultierte. Danach setzte bei Brasilien die große Schockstarre ein und das fröhliche Scheibenschießen nahm seinen Verlauf. Von Minute 23 bis 29 erzielte die DFB-Elf sage und schreibe 4 Treffer, wobei die „Selecao“ nur zum Zuschauen verdammt war. Klose, Kroos (2) und Khedira brachten Deutschland bis zur 30. Spielminute mit 5:0 in Front. Miro Klose erzielte somit seinen 16ten Treffer bei einer Weltmeisterschaft und ist somit alleiniger Rekordhalter. Zuvor hatte er sich den Eintrag in den Geschichtsbüchern mit „Il Fenomeno“ Ronaldo geteilt.

Oscar mit dem Ehrentreffer in Minute 90

Nach der Halbzeit kamen die Brasilianer zwar mit enorm viel Elan aus der Kabine und kamen dabei auch zu 2 bis 3 guten Torchancen. Diese wurden jedoch stümperhaft von Oscar und Paulinho vergeben, wobei Deutschland mindestens 2 Gänge zurückgeschalten hatte und sich bereits für das Finale schonte. Quasi aus dem Nichts erzielte Wechselspieler Schürrle dann nach Stangelpass das 6:0 für die Elf von Jogi Löw, der seine Aufstellung im Vergleich zum Viertelfinale, mit Kapitän Lahm als Rechtsverteidiger, nicht verändert hatte. Erst in Halbzeit zwei brachte er Mertesacker statt Hummels sowie Schürrle an der Stelle von Rekordmann Klose. 10 Minuten später legte Schürrle mit einem herrlichen Linksschuss noch das siebtente Tor des Abends nach. In der 90. Spielminute ließ sich die Abwehr der DFB-Elf dann doch noch mit einem langen Pass aushebeln und Oscar schob allein vor Neuer zum 7:1 Endstand ein.

Nach diesem Spiel drängt sich Deutschland natürlich in die Favoritenrolle für den Weltmeistertitel 2014. Heute wird im zweiten Halbfinale des Turniers zwischen dne Niederlanden und Argentinien der Finalgegner ermittelt, wobei viele Experten mit einem rein europäischen Finale spekulieren. Hier findest du unseren Sportwetten Tipp zu Niederlande vs. Argentinien. Das Finale findet am Sonntag den 13. Juli um 21 Uhr (MESZ) im Maracana von Rio de Janeiro statt.

Abb.1: Wikimedia/Michael Kranewitter (CC BY-SA 3.0 AT)

Aufstellung Brasilien gegen Deutschland

Nach den Ausfällen von Neymar und Thiago Silva steht ein großes Fragezeichen hinter der brasilianischen Aufstellung. Wer ersetzt den Abwehrchef, wer soll in die Fußstapfen der Nummer 10 treten? Ganz Brasilien rätselte die letzten Tage, wie Teamchef Felipe Luiz Scolari im unglaublich brisanten Halbfinale gegen Deutschland die schwerwiegenden Ausfälle kompensieren könnte.

Wir haben uns ein paar Gedanken dazu gemacht, wie die Startelf von Brasilien gegen Deutschland aussehen könnte. Hier ist unser Vorschlag:

Brasiliens Aufstellung im Halbfinale gegen Deutschland

Julio César

Maicon David Luiz Dante Marcelo

Paulinho Luiz Gustavo Fernandinho

Hulk Fred Oscar

Den gesperrten Kapitän Thiago Silva wird wohl Deutschland-Legionär Dante ersetzen. Der Innenverteidiger vom FC Bayern München ist die ideale Lösung, da er vor allem mit den ungewöhnlichen Laufwegen von Thomas Müller bestens vertraut sein müsste und auch das Spiel der anderen Bayern-Akteure kennt. Sicher in die Startelf zurückkehren wird auch Luiz Gustavo, der im Viertelfinale gegen Kolumbien aufgrund seiner Gelb-Sperre zusehen musste. Wir denken jedoch, dass Scolari den Gustavo-Ersatz Paulinho auch gegen Deutschland aufbietet und mit einem sehr defensiven Mittelfeld ausläuft. Die Rolle von Neymar könnte Oscar übernehmen, der dabei als hängende Spitze bzw. am linken Flügel agieren würde.