WM 2018 Qualifikation Afrika (CAF)

Die Qualifikation für die FIFA Weltmeisterschaft 2018 in Russland wird im afrikanischen Fußballverband CAF, mit 53 Mannschaften bestritten. Zwar hat der CAF 56 Verbände gemeldet. Réunion und Sansibar sind allerdings keine Mitglieder des Weltverbandes, FIFA. Zudem wurde Simbabwe im März 2015 von der Vorrunde ausgeschlossen. Insgesamt werden fünf Startplätze für die WM 2018 in Russland an afrikanische Teams vergeben.

Spielplan WM 2018 Quali Afrika

 

Gruppen des WM Quali 2018 Afrika

Folgend siehst du die fünf Gruppen, die am 24. Juni 2016 in Kairo ausgelost wurden. Die Gruppen werden im Meisterschaftsmodus mit Hin- und Rückspiel ausgespielt. Im Zeitraum vom 3. Oktober 2016 bis zum 14. November 2017 werden die Partien ausgetragen.

Gruppe A

In Pool A ist Tunesien der große Favorit. Die Tunesier waren bereits vier Mal bei einer WM-Endrunde dabei. Zuletzt 2016 in Deutschland. Die Demokratische Republik Kongo konnte sich erst einmal für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Nach 1974 in Deutschland wäre es die erste Teilnahme seit 44 Jahren. Guinea konnte sich ebenso wie Libyen noch nie für eine WM qualifizieren. Beim Afrikacup 2015 in Äquatorial Guinea erreichte die Mannschaft aber immerhin das Viertelfinale. Libyen ist der große Außenseiter in Gruppe A.

 

Gruppe B

Gruppe B ist definitiv als Horrorgruppe zu bezeichnen. Algerien, Kamerun und Nigeria zählen in der Regel zu den Stammgästen bei Fußball Weltmeisterschaften. In Russland werden zumindest zwei dieser drei Teams nicht mit von der Partie sein. Algerien war bereits vier Mal Teil einer WM. Das beste Ergebnis erreichte man 2014 in Brasilien mit dem Erreichen des Achtelfinales, wo man nur knapp am späteren Sieger Deutschland scheiterte. Ebenfalls vier Mal war auch Nigeria zu Gast bei einer WM-Endrunde. Drei Mal (1994, 1998 und 2014) erreichten die Westafrikaner das Achtelfinale. Kamerun ist mit sieben Teilnahmen an Weltmeisterschaften der afrikanische Rekordteilnehmer. 1990 erreichte mit dem legendären Roger Milla das Viertelfinale bei der WM in Italien. Sambia konnte sich zwar noch nie für die WM qualifizieren, gewann aber 2012 den Afrika Cup und darf nicht unterschätzt werden.

 

Gruppe C

Auch Gruppe C wird ein enges Rennen. Die Elfenbeinküste ist zwar Favorit, doch Marokko, Mali und Gabun lauern. Die Elfenbeinküste war bei den letzen drei Weltmeisterschaften dabei und ist amtierender Afrika Cup Meister. Marokko war ebenfalls bei drei Endrunde mit von der Partie. Die letzte Teilnahme gab es allerdings 1998 in Frankreich. Der größte Erfolg, nämlich das Erreichen des Achtelfinales 1986, liegt zudem lange zurück. Mali und Gabun waren noch nie bei einer WM-Endrunde.

 

Gruppe D

In Gruppe D ist der Senegal wohl zu favorisieren. Die Senegalesen waren 2002 bei ihrer einzigen WM-Teilnahme das Überraschungsteam der Endrunde und zogen ins Viertelfinale eine. Seither hielten sich die Erfolge jedoch in Grenzen. Qualifikationen für den Afrika Cup waren das höchste der Gefühle. Südafrika war zuletzt 2010 teil einer FIFA-Weltmeisterschaft, als man das Turnier als erstes afrikanisches Land austragen durfte. Für den bevorstehende Afrika-Cup 2017 konnte man sich nicht qualifizieren. Sowohl Burkina Faso als auch die Kapverdischen Inseln konnten sich noch nie für eine WM qualifizieren. Burkina Faso sorgte beim Afrika Cup 2013 mit dem zweiten Platz für eine Überraschung.

 

Gruppe E

In Gruppe E dürfte es einen Zweikampf zwischen Ghana und Ägypten geben. Ghana konnte sich für die letzten drei WM-Endrunden qualifizieren. Größter Erfolg war das Erreichen des Viertelfinales 2010 in Südafrika. Beim letzten Afrika Cup scheiterte man erst im Finale an der Elfenbeinküste. Ägypten hofft auf die erste WM-Teilnahme seit 1990 in Italien. Nach drei Siegen in Folge beim Afrika Cup (2006, 2008 u. 2010) verpasste Ägypten zuletzt drei Mal die Quali für das prestigeträchtige Turnier in Afrika. Kongo und Uganda waren noch nie für eine WM qualifiziert. Uganda wartet sogar seit 1990 auf die Teilnahme bei einer Endrunde (WM und Afrika Cup.)

Modus WM Qualifikation Afrika

Die afrikanische Qualifikation besteht aus drei Phasen bzw. Runden. In der ersten Phase treten die 26 am schlechtesten in der FIFA-Weltrangliste notierten Teams in einem Hin- und Rückspiel im K.O.-Modus gegeneinander an. Die 13 Sieger der Duelle steigen in die nächste Runde auf.

In der zweiten Phase treffen die 13 Sieger der ersten Runde in der zweiten Spielphase auf die 27 restlichen Teilnehmerverbände der CAF. Die 40 Mannschaften treten in 20 Paarungen aufeinander. Erneut wird im K.O.-Modus gespielt. Die 20 Sieger der Duelle steigen in die dritte Runde auf.

In der letzten und entscheidenden Phase werden die 20 verbleibenden Teams in fünf Gruppen (A-E) gelost. Die fünf Gruppensieger erhalten einen Startplatz bei der FIFA Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

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