Frankreich startet mit 23-Mann-Kader in die EM-Qualifikation – Kingsley Coman zurück

Auch für den Gewinner der WM 2018 in Russland, Frankreich, wird es wieder ernst. Die Equipe Tricolore startet am 25. März mit einem Heimspiel gegen Island in die Qualifikation für die EM 2020. Zur Vorbereitung auf die Neuauflage des EM-Viertelfinales von 2016 (5:2 für Frankreich) bestreitet die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps drei Tage zuvor ein Testspiel in Moldawien. Für die beiden Begegnungen hat Deschamps nun einen 23 Akteure umfassenden Kader benannt.

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Dembele fällt verletzt aus

Mit Kingsley Coman, Samuel Umtiti, Paul Pogba und Anthony Martial kehren vier Spieler in den Kreis der Nationalmannschaft zurück, die im Herbst verletzungsbedingt den Abschluss der Nations League verpasst hatten. Für Coman ist es sogar das Comeback nach 16 Monaten Abwesenheit. Der 22 Jahre alte Flügelspieler ist gerade erst beim Achtelfinal-Aus des FC Bayern München in der Champions League gegen den FC Liverpool nach einer Muskelverletzung zurückgekehrt und hat direkt wieder angedeutet, in großen Spielen den Unterschied ausmachen zu können. Bei der Nationalmannschaft ist der schnelle Flügelspieler aber zunächst wohl nur als Ersatz eingeplant.

Durch den Ausfall von Ousmane Dembele, der beim 5:1-Sieg des FC Barcelona gegen Olympique Lyon nach seiner Einwechslung den Schlusspunkt setzte, sich in dieser Partie aber auch einen Riss des Bizepsmuskels im linken Oberschenkel zuzog, sind Comans Chancen auf Einsätze in Moldawien und gegen Island aber durchaus intakt.

Tolisso, Lucas Hernandez und Mendy in der Reha

Neben Dembele fällt auch Corentin Tolisso, der nach einem im September erlittenen Kreuzbandriss aber zeitnah ins Mannschaftstraining des FC Bayern München einsteigen soll, noch aus. Lucas Hernandez, der an einer Knieverletzung laboriert, soll unterdessen in gewohnter Umgebung bei Atletico Madrid an seinem Comeback arbeiten. Selbiges gilt für Benjamin Mendy, der seit einer im Herbst erlittenen Knieverletzung samt anschließender Operation nur im Ligapokal zu einem Kurzeinsatz gekommen ist.

Auf Adrien Rabiot, der bei Paris St. Germain aufgrund der geplatzten Vertragsgespräche keine Rolle mehr spielt, verzichtete Deschamps unterdessen aus freien Stücken.

Der französische Kader im Detail:

Torhüter: Alphonse Areola (Paris St. Germain), Hugo Lloris (Tottenham Hotspur), Steve Mandanda (Olympique Marseille)

Abwehr: Lucas Digne (FC Everton), Presnel Kimpembe (Paris St. Germain), Layvin Kurzawa (Paris St. Germain), Benjamin Pavard (VfB Stuttgart), Djibril Sidibé (AS Monaco), Raphael Varane (Real Madrid), Samuel Umtiti (FC Barcelona), Kurt Zouma (FC Everton)

Mittelfeld: N’Golo Kanté (FC Chelsea), Blaise Matuidi (Juventus Turin), Tanguy Ndombelé (Olympique Lyon), Paul Pogba (Manchester United), Moussa Sissoko (Tottenham Hotspur)

Sturm: Kingsley Coman (FC Bayern München), Nabil Fekir (Olympique Lyon), Olivier Giroud (FC Chelsea), Antoine Griezmann (Atletico Madrid), Anthony Martial (Manchester United), Kylian Mbappé (Paris St. Germain), Florian Thauvin (Olympique Marseille)