Kroatische Nationalmannschaft

Die kroatische Nationalmannschaft wird bereits seit Jahren von Nike ausgerüstet. Der amerikanische Sportartikelhersteller, der neben dem Balkanland noch weitere fünf Mannschaften bei der Europameisterschaft 2016 ausgestattet hat, hat ein sehr stringentes Design für Kroatien entwickelt, das auf einer großen Tradition basiert. Stilgebend war und ist die karierte Landesflagge mit den rot-weißen Karos. Der Spitzname Kroatiens lautet aus diesem Grund auch „Kockasti“ – zu deutsch: „Die Karierten.“ Bei den Panini WM 2018 Stickern wird man dieses Trikot zu sehen bekommen.

Im Laufe der mehr als 25 Jahre, in denen Kroatien inzwischen mit einer eigenständigen Nationalmannschaft antritt, wurde das Design der Jerseys auch nur geringfügig modifiziert. Und dies, obwohl es sogar einen Ausrüster-Wechsel gab: In den 90er Jahren war es noch Lotto, das die Dressen für die Kroaten fertigte. Aber auch das Haus vertraute schon auf die Karos. Lotto schätzte allerdings zuknöpfbare Kragen. Nike lehnt solche Designs ab, weil sie nach der Meinung des amerikanischen Herstellers dem gewünschten Bild von Dynamik, Frische und Jugendlichkeit widersprechen. Deutlich wird dies auch den Karos: Nike hat jene im Vergleich zu den Lotto-Tagen geschrumpft und ihre Zahl so erhöht. Das Trikot wirkt auf diese Weise aktiver, wenn der Träger läuft.

Die wichtigsten Nummern Kroatiens

Nummer 10 – Luka Modric

Nationaltrikot Kroatien 2016Kroatien hat einige legendäre Nummern – neben Sukers 9 ist es beispielsweise die Nummer 10, die Luka Modric bei der EM getragen hat. Der Mittelfeldmotor ist das Um und Auf im Spiel der „Karierten“. Modric ist der Star der Mannschaft. Ein echter Kroatien Fan sollte sich sein Trikot auf jeden Fall sichern.

Nummer 4 – Ivan Perisic

Aber in jedem Team haben Spieler das Potenzial zu überraschen und einer bislang kaum geschätzten Nummer bei den Trikotverkäufen zum Durchbruch zu verhelfen. Im Falle Kroatiens könnte dies beispielsweise die Nummer 4 sein. In der WM 2018 Qualifikation trägt Ivan Perisic jene. Der Linksaußen von Inter Mailand gehört zwar den großen Namen im Team, gilt aber eigentlich nicht als der absolute Superstar. In der Qualifikation war er jedoch der erfolgreichste Torschütze. Möglicherweise werden bei Euro ja Kroatien und die Nummer 4 zu einem feststehenden Begriffspaar.

Nummer 7 – Ivan Rakitic

Die Nummer 7 im kroatischen Trikot trägt niemand geringerer als Ivan Rakitic. Der Mittelfeldstratege vom FC Barcelona ist eine wichtige Stütze im kroatischen Team, gemeinsam mit Modric bildet er das Zentrum. Bei der WM 2018 in Russland wird Rakitic mit der Rückennummer 7 auf dem Feld stehen.

Nummer 9 – Andrej Kramaric

Der Flügelspieler von der TSG Hoffenheim könnte bei der Endrunde in Russland zum Überraschungsmann werden. In der deutschen Bundesliga liefert Kramaric von Woche zu Woche Top-Leistungen, nun würde er diese gerne bei einer Endrunde bestätigen.

Sind Nikes Tage als Ausrüster gezählt?

Möglicherweise geht die Ehe zwischen dem kroatischen Fußballverband HNS und Nike aber bald zu Ende. Der Grund hierfür ist Davor Suker. Die legendäre Nummer 9 der Kroaten ist seit 2012 Präsident des Verbands. Und seit diesen Tagen hat man auf Seiten Nikes ein ungutes Gefühl, was die Zukunft angeht. Suker hat nach seinem Karrierende im Jahr 2003 eine Ausrüsterfirma mit dem Namen S9 (Suker, Nummer 9) aufgebaut. Mit jener rüstet er bereits einige Klubs in der kroatischen Topliga sowie einige Spieler des Balkanlandes aus. Der ganz große Durchbruch auf dem europäischen Markt ist S9 bislang aber noch nicht gelungen. Ändern könnte sich dies, wenn Suker es gelingt, den Verband davon zu überzeugen, dass sein Haus besser als Nike dafür geeignet ist, das Nationalteam auszustatten.

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