Wetten & Infos zum EM Achtelfinale 2020

Nach Abschluss der Vorrunde geht es mit dem Beginn der K.O.-Phase bei der EURO 2020 so richtig ans Eingemachte. Der Achtelfinal-Auftakt erfolgt am Samstag, dem 27. Juni in London, wo der Sieger der Gruppe A auf den Zweitplatzierten der Gruppe C trifft. Bis einschließlich Dienstag erfolgen dann jeweils zwei Partien, gespielt wird außer im Wembley-Stadion in Amsterdam, Bilbao, Budapest, Bukarest, Kopenhagen, Glasgow und Dublin (hier alle EM-Spielorte im Überblick).

Neben den sechs Gruppensiegern und -zweiten qualifizieren sich auch die vier besten Gruppendritten für die Runde der letzten Sechzehn. Dementsprechend kommt es lediglich zweimal zum Duell zwischen Erst- und Zweitplatzierten.

Je nachdem, in welchen Gruppen sich die Drittplatzierten durchsetzen, wird auch der Spielplan angepasst, so ist es beispielsweise möglich, dass der Sieger der Gruppe B auf eine Mannschaft aus A, D, E oder F treffen kann. Da in der Gruppenphase lediglich acht Nationen ausscheiden, wird sich auch der ein oder andere Außenseiter im Achtelfinale wiederfinden, weshalb Wettfreunden hier besonders viel Spielraum geboten wird.

Wetten aufs EM 2020 Achtelfinale

Sobald sich die ersten Teams für das EM Achtelfinale der EURO qualifiziert haben, nehmen die Bookies die anstehende Duelle in ihr Wettprogramm auf. Davor wird es aber sicherlich möglich sein, schon darauf zu wetten, welche Mannschaften sich für das Achtelfinale qualifizieren werden.

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Spielplan EM 2020 Achtelfinale

Spannende Premiere

Erst vor vier Jahren feierte der Modus mit 24 Mannschaften Premiere, weshalb es 2020 zum zweiten Mal in der Geschichte überhaupt zu einem EM-Achtelfinale kommen wird. Die Änderung war nicht unumstritten, besonders vermeintlich größere Nationen befürchteten aufgrund der steigenden Teilnehmerzahl einen Abfall der Qualität.

Bei der ersten Auflage 2016 in Frankreich wurde man aber eines besseren belehrt, in der Gruppenphase entwickelte sich bis zum Schluss ein spannender Fight um die K.O.-Plätze, besonders der dritte Gruppenplatz war hart umkämpft. Neben zahlreichen Favoriten konnten auch einige Underdogs ihre Chance nützen, so durften etwa Nordirland, Ungarn und Island über den Achtelfinaleinzug jubeln.

Erstauflage mit hochklassigen Spielen

Die erste Auflage der EURO mit 24 Mannschaften war auch aufgrund der Achtelfinalspiele ein Erfolg. Diese waren zum Großteil von spannenden und knappen Entscheidungen geprägt. Gleich zum Auftakt lieferten sich die Schweiz und Polen ein Duell auf Augenhöhe, am Ende musste das Elfmeterschießen entscheiden, wo die Mannschaft um Robert Lewandowski die besseren Nerven bewies.

Spannung bis zum Schluss gab es auch beim Kracher zwischen Kroatien und Portugal, der spätere Europameister konnte erst in Minute 117 den Knoten lösen und den entscheidenden Treffer erzielen. Für weniger Begeisterung bei den Zuschauern sorgte das Insel-Derby zwischen Wales und Nordirland. Beide Mannschaften setzten auf einen sehr vorsichtigen Spielstil, bezeichnend ist, dass am Ende ein Eigentor das Spiel zugunsten der Waliser entschied. Spektakulärer ging es zwischen dem Überraschungssieger der Gruppe F, Ungarn, und Mitfavorit Belgien zu. Die „roten Teufel“ zündeten ein Feuerwerk und ließen den Magyaren keine Chance, am Ende hieß es 4:0 für Eden Hazard & Co.

Wenig Mühe hatte auch die deutsche Mannschaft, gegen die Slowakei gab es ein glattes 3:0. Im ganz großen Kracher des Achtelfinals trafen Italien und Spanien aufeinander, womit es zur Neuauflage des Endspiels von 2012 kam. Den „Azzurri“ gelang dabei die Revanche, mit einem verdienten 2:0-Sieg wurde der amtierende Europameister nach Hause geschickt.

Überraschend viel Mühe hatte Gastgeber Frankreich, das gegen Irland ran musste. Die „Boys in Green“ gingen früh in Führung und machten es dem Favoriten lange Zeit schwer, schlussendlich konnte sich „Les Bleus“ aber doch noch mit 2:1 durchsetzen. Den Abschluss der Runde lieferten die favorisierten Engländer und die Spieler im Island-Trikot. Als krasser Außenseiter in das Turnier gestartet, gelang es den „Wikingern“ tatsächlich, einen 0:1-Rückstand zu drehen und ins Viertelfinale einzuziehen.

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