Alle Infos zur TV-Übertragung der EM 2020

Obwohl die EURO 2020 in zwölf verschiedenen Ländern ausgetragen wird (hier alle EM 2020 Austragungsorte) und Fans somit eine Chance wie nie zuvor haben, in ihrer Nähe ein Spiel zu besuchen, wird der Großteil das Fußballevent des Jahres vor dem Fernseher verfolgen.

Deutschsprachige Zuschauer kommen dabei voll auf ihre Kosten, sowohl in Deutschland, der Schweiz als auch Österreich werden alle 51 Partien der Endrunde im Free-TV zu sehen sein. Wie bei den vergangenen Großereignissen sicherten sich in Deutschland und Österreich die öffentlich-rechtlichen Sender die Ausstrahlung, sowie mit der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft das größte Medienunternehmen der Eidgenossen.

Das EM-Eröffnungsspiel erfolgt am 12. Juni um 21:00 (MESZ) im Römer Stadio Olimpico. Die Anstoßzeiten der restlichen Gruppenphase stehen noch nicht fest, auch die Achtelfinalzeiten werden erst festgelegt. Klar ist bereits, dass jeweils zwei Viertelfinalspiele um 18:00 und zwei um 21:00 MESZ angepfiffen werden.

Bei ersteren Partien im EM-Viertelfinale handelt es sich um die Partien in St. Petersburg und Baku, die um 19:00 bzw. 20:00 Ortszeit beginnen. Die restlichen Viertelfinals finden in München und Rom statt. Die beiden Halbfinals und das Endspiel, die allesamt im Londoner Wembley-Stadion über die Bühne gehen, werden um 20:00 Ortszeit angepfiffen, was erneut 21:00 MESZ entspricht.

Deutschland

Während die Qualifikationsspiele der deutschen Mannschaft auf RTL übertragen werden, gibt es die Endrunde wie gewohnt in den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern Das Erste und ZDF zu sehen. Dabei gibt es alle 51 Partien, sowie ausführliche Vor- und Nachberichterstattung zu sehen.

Gegenüber der WM in Russland gibt es im Ersten eine Veränderung. Als Moderator werden nach wie vor Matthias Opdenövel und Gerd Delling fungieren, Thomas Hitzlsperger ist aber aufgrund seiner Funktion beim VfB Stuttgart nicht mehr mit von der Partie. Ersetzt wird er durch Christoph Metzelder, der bereits bei Sky seit Jahren tätig ist, und Thomas Broich. Zusätzlich werden bei einzelnen Spielen voraussichtlich zusätzliche Experten zum Zug kommen, bei der WM waren dies etwa Marcell Jansen, Hannes Wolf, Philipp Lahm und Stefan Kuntz.

Auch im ZDF könnte es zu Veränderungen kommen. Das bewährte und beim Publikum beliebte Duo Oliver Welke/Oliver Kahn könnte es in dieser Form nicht mehr geben, es sei denn, der Ex-Weltklassekeeper kann die Expertenrolle mit seinem Job beim FC Bayern vereinbaren. Als „Taktikfuchs“ dürfte das ZDF erneut Holger Stanislawski an Bord holen, Katrin Müller-Hohenstein ist als weitere Moderation mit dabei. Auch der ehemalige Schweizer Schiedsrichter Urs Meier gehört seit Jahren zur Berichterstattung und analysiert strittige Entscheidungen.

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Schweiz

Auch in der Schweiz kommen die Fußballfans voll auf ihre Kosten. Alle 51 Spiele werden übertragen, um die Ausstrahlung kümmert sich die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft. Die einzelnen Partien werden dabei aufgeteilt auf die SRG-Sender SRF, RTS, RSI und RTR.

In Sachen Experten ist es durchaus denkbar, dass man in der Schweiz auf die bewährten Kräfte aus der Super League setzt. Mit den ehemaligen Profis Bruno Berner, Michel Renggli und Peter Jehle verfügt man dort über geballte Fachkompetenz.

Österreich

Die österreichischen Fußballfans können sich auf das gewohnte Programm im ORF einstellen. Als Anchorman wird Rainer Pariasek auftreten, weitere Moderatoren sind voraussichtlich Bernhard Stöhr, Kristina Inhof und Alina Zellhofer.

Als Experte ist natürlich Herbert „Schneckerl“ Prohaska nicht wegzudenken, auch Ex-Nationaltorhüter Helge Payer dürfte mit von der Partie sein. Zusätzlich zu Schiedsrichter-Experte Thomas Steiner werden wohl noch der ein oder andere Experte hinzukommen, bei der WM in Russland war etwa Ex-ÖFB-Teamchef Marcel Koller bei mehreren Spielen im Einsatz.