EM 2016 Auslosung

Am 12. Dezember 2015 blickte ganz Fußball-Europa gespannt nach Frankreich, wo im Palais des congrès de Paris die Auslosung der sechs Vorrundengruppen der Europameisterschaft 2016 über die Bühne ging. Nach der EM 2016 Auslosung war klar, welche Hürden alle Mannschaften auf einem möglichen Weg ins Finale zu überspringen haben. Tür und Tor für alle möglichen Tippspiele sind damit bereits frühzeitig ein halbes Jahr vor dem Anpfiff im Stade de France im Paris Stadtteil St. Denis geöffnet.

Fakten zur EM 2016 Auslosung

wichtige Fakten:
Zeitpunkt der Auslosung 12. Dezember 2015
Ort der Auslosung Palais des congrés de Paris, Paris 
teilnehmende Teams 24
Moderation Gianni Infantino / Giorgio Merchetti

GRUPPENEINTEILUNG DER EM 2016

Die Auslosung vom 12.12.2015 ergab folgenden Gruppeneinteilung:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D Gruppe E Gruppe F
Frankreich England Deutschland  Spanien Belgien  Portugal
Albanien Russland Ukraine  Tschechien Italien  Island
Rumänien Wales Polen  Türkei Irland  Österreich
Schweiz Slowakei Nordirland  Kroatien Schweden  Ungarn

Losfee bringt DFB und Polen erneut zusammen

Deutschland bleibt das Losglück treu. Zwar bekam man mit Polen den wahrscheinlich unangenehmsten Gegner aus dem dritten Topf zugelost, dafür mit der Ukraine sowie Nordirland die vermeindlichen einfachsten Gegner aus den Töpfen zwei und vier. Glücklich war auch das Los für Österreich. Die ÖFB-Auswahl trifft auf Ungarn, Island sowie Portugal und darf sich berechtigte Hoffnung auf den Aufstieg ins Achtelfinale machen. Die Schweizer werden mit ihrer Gruppe ebenfalls nicht unglücklich sein. Zwar trifft man mit Frankreich auf einen Mitfavoriten, Rumänien und Albanien sollten allerdings schlagbar sein.

Die Topfeinteilung vor der Ziehung

Gianni Infantino Bild

Abb.1: Gianni Infantino soll die Auslosung moderieren

Klar war von Anfang an, dass Gastgeber Frankreich in Gruppe A als Kopf gesetzt ist. Dabei liegt die Equipe Tricolore in der Rangfolge der UEFA eigentlich nur auf dem siebten Platz und müsste damit in Topf zwei. So aber ereilt Italien dieses Schicksal, das verbunden ist mit der Gefahr einer schweren Gruppe. Denn in Topf eins der EM 2016 Auslosung befanden sich neben Frankreich fünf Mannschaften, die wie auch Italien allesamt zumindest zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen sind: Titelverteidiger Spanien, Weltmeister Deutschland, England, Portugal und Belgien.

TOPFEINTEILUNG DER EM AUSLOSUNG (NACH UEFA RANGLISTE)

Topf 1 Topf 2 Topf 3 Topf 4
Frankreich Italien Tschechien Türkei
Deutschland Russland Polen  Island
 Spanien Schweiz  Rumänien Wales
 England Österreich Slowakei Albanien
Portugal Kroatien Schweden Nordirland
Belgien Ukraine Ungarn Irland

Tschechien zwischen Topf zwei und drei

Neben Italien hatten folgende fünf Mannschaften ihren Platz im zweiten Topf sicher. Russland, die Schweiz, Kroatien, Ukraine und Österreich bekamen bei der EM 2016 Auslosung einen Hochkaräter aus Topf eins sowie zwei auf dem Papier leichtere Gegner aus den Töpfen drei und vier zugelost.

In Topf drei fanden sich Polen, Rumänien, Tschechien, Schweden, Ungarn und die Slowakei wieder. Die Türkei, Island, Wales, Albanien, Irland und Nordirland wurden aus dem vierten Topf gezogen.

Für die EM 2016 qualifizierte Mannschaften:

    • Frankreich
    • England
    • Tschechien
    • Island
    • Österreich
    • Portugal
    • Nordirland
    • Spanien
    • Schweiz
    • Türkei
    • Irland
    • Ungarn
    • Italien
    • Belgien
    • Wales
    • Albanien
    • Deutschland
    • Polen
    • Rumänien
    • Russland
    • Slowakei
    • Kroatien
    • Ukraine
    • Schweden

Die Teilnehmer der EM 2016 auf der Landkarte

 

Mögliche Hammergruppe

Wie immer in Vorrunden bei großen Turnieren hätte es auch diesmal wieder die eine oder andere Konstellation geben können, die wahlweise als Hammer- oder Todesgruppe bezeichnet hätte können. Denkbar war diesmal etwa, dass Deutschland mit Angstgegner Italien, den in der Qualifikation schon als unangenehmer Gegner aufgetretenen Polen und der Türkei in einer Gruppe gelost wird. Die Todesgruppe bleibt dem DFB somit erspart.

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