Confederations Cup: Wer rückt für Leroy Sane nach?

Mit dem Finale des DFB-Pokasl zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt sowie den Relegationsspielen ist die Saison 2016/17 auf Vereinsebene zu Ende gegangen. Ab sofort rücken wieder die Nationalmannschaften in den Vordergrund. Während die deutsche U21 in Polen um die Europameisterschaft kämpft, absolviert die A-Nationalelf zunächst ein Testspiel in Dänemark (am 6. Juni in Kopenhagen) und ein WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino (am 10. Juni in Nürnberg), ehe es in Russland um den Confederations Cup (17. Juni bis 2. Juli) geht.

Mit seiner Kadernominierung am 17. Mai hat Bundestrainer Joachim Löw indes schon sehr deutlich gemacht, oberste Priorität auf die WM 2018 im nächsten Jahr zu legen und lieber viele Leistungsträger für das bedeutendste Turnier zu schonen als in Bestbesetzung beim Confed Cup anzutreten.

Nasen-OP statt Confed Cup für Sane

Aus seinem 23 Mann umfassenden Kader muss Löw indes mit Leroy Sane einen fest eingeplanten Akteur streichen. Der Offensivmann von Manchester City erklärte nun, sich nach der Saison einer Nasen-OP unterziehen zu wollen, um die neue Spielzeit in bester Verfassung angehen zu können: „Ich wäre gern in Russland dabei gewesen. Nun habe ich mich in Rücksprache mit den Ärzten entschieden, die Sommerpause für diesen Eingriff zu nutzen, um danach beschwerdefrei in die neue Saison zu starten“, wird Sane vom DFB zitiert. Falls ihr euch trotzdem ein DFB Trikot von Sane kaufen wollt, diese gibt es sogar bei Amazon zu erwerben.

Bis zum 7. Juni hat Löw nun noch Zeit, einen Ersatz für Sane zu benennen. Bis dahin muss der DFB seinen endgültigen Kader an die FIFA melden. Wer für den ehemaligen Schalker nachrückt, ist offen. Klar ist, dass es sich dabei um einen Offensivspieler handeln wird, wobei die Weltmeister Thomas Müller und Mario Götze ebenso keine Option sind wie Marco Reus, der sich gerade erneut verletzt hat und wohl auf den OP-Tisch muss. Kevin Volland ist derweil verletzungsbedingt keine Alternative und ob Mario Gomez und Max Kruse, auf die Löw zunächst verzichtet hat, noch ein Thema werden, erscheint fraglich.

In der U21 gäbe es natürlich unter anderem mit Serge Gnabry oder Max Meyer Spieler, die schon über Erfahrungen in der A-Nationalelf verfügen, die aber dem Nachwuchs bei der zeitgleich zum Confed Cup stattfindenden U21-EM helfen sollen. Diese kurzfristig noch hochzuziehen, ist zwar nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich. So könnte Löw vielleicht noch dem einen oder anderen Spieler, der bislang noch nicht bei der DFB-Auswahl dabei war, eine Chance geben. Ein möglicher Nachrücker wäre etwa Leonardo Bittencourt vom 1. FC Köln, der in dieser Saison viel Pech mit Verletzungen hatte, im Endspurt aber mit guten Leistungen zum Erreichen der Europa League beitragen konnte. Mark Uth von der TSG 1899 Hoffenheim, der schon in der Vergangenheit als potentieller Nationalstürmer gehandelt wurde, wäre ebenfalls vorstellbar.

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